FDP-Antrag zum Nünningsweg
Kleiner Kasten liefert Zahlen

Steinfurt -

Wer benutzt den Nünningsweg und wie oft? Diese Frage würde der Fachdienst Tiefbau gerne bald beantworten. Anlass dafür ist ein Antrag der FDP-Fraktion, die Straße, die vor allem für Radfahrer eine beliebte Verbindung zwischen den beiden Ortsteilen ist, auszubauen.   Foto:

Dienstag, 17.07.2018, 14:40 Uhr

Während die Straßenoberfläche zwischen Dumte und dem Bahnübergang in einem sehr guten Zustand ist, stellt der Belag ab da bis zum Ende an der Horstmarer Straße Fahrradfahrer vor größere Herausforderungen, sofern sie nicht in der Mitte des Wegs fahren können.

Neben der Sanierung dieses Abschnitts beantragt die FDP, den gesamten Weg „künftig priorisiert als Radweg einzurichten“.

„Wir müssen jetzt erst einmal die Grundlagen untersuchen“, sagt Tiefbau-Fachdienstleiter Wolfgang Spille. Bedeutet: Seit einigen Tagen wird untersucht, wie viele Autos, Fahrräder und landwirtschaftliche Fahrzeuge den Nünningsweg tagtäglich benutzen. Dafür wird ein kleiner grauer Kasten aufgehängt, der alle Vorbeifahrenden registriert. „Wir wollen herausfinden: Was haben wir da? Wir groß ist die Belastung? Ist es vielleicht gut so, wie es ist? Oder müssen wir etwas ändern?“, fasst Spille die Fragen zusammen, die geklärt werden sollen. Denn: „Bisher beruht alles nur auf Bauchgefühlen.“

Wenn es demnächst belastbare Zahlenwerte gibt, will die Verwaltung gemeinsam mit der Politik überlegen, was aus dem Nünningsweg werden könnte. Ganz sicher jedoch keine reine Radbahn – die Landwirte benötigen ihn, um auf ihre Felder zu kommen.

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