IHK-Beste bei Walki
Erfolgreicher Spross der „Connection“

Burgsteinfurt -

Walki und Wilhelm – diese Namen gehören irgendwie zusammen. „Insgesamt acht Wilhelms arbeiten bei Walki – darunter mein Vater, mein Cousin und auch der Onkel“, lacht Sarah Wilhelm. Die 23-jährige Burgsteinfurterin ist sozusagen der jüngste Spross der „Walki-Wilhelm-Connection“. Und ein sehr erfolgreicher dazu: Bei der Bestenehrung der IHK Nordwestfalen in der vergangenen Woche in Emsdetten war sie mit dabei.

Donnerstag, 13.09.2018, 10:48 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 12.09.2018, 15:46 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 13.09.2018, 10:48 Uhr
Da strahlt die frisch gebackene Industriekauffrau – und der Personalleiter Christof Kallinger freut sich: Sarah Wilhelm hat ihre Ausbildung bei dem Steinfurter Verpackungshersteller mit der Bestnote abgeschlossen. Dafür wurde sie jetzt von der IHK Nordwestfalen geehrt.
Da strahlt die frisch gebackene Industriekauffrau – und der Personalleiter Christof Kallinger freut sich: Sarah Wilhelm hat ihre Ausbildung bei dem Steinfurter Verpackungshersteller mit der Bestnote abgeschlossen. Dafür wurde sie jetzt von der IHK Nordwestfalen geehrt. Foto: rs

Der Grund: Nach zweieinhalbjähriger Ausbildung bei dem seit 1980 in Gewerbegebiet Sonnenschein ansässigen Hersteller von Verpackungsmaterialien und technischen Verbundstoffen hat die junge Frau ihre Abschlussprüfung zur Industriekauffrau mit der Traumnote „sehr gut“ abgeschlossen. Im IHK-Bezirk schafften dies von den insgesamt 1641 Absolventen gerade mal 106. „Die Mitarbeiter bei Walki sind immer freundlich, hilfsbereit und offen. Dieses gute Betriebsklima hat sicher viel dazu beigetragen, dass ich in der Ausbildung so erfolgreich war“, sagt Sarah Wilhelm.

Christof Kallinger freut sich mit der 23-Jährigen. „Sarah hat stets hohe Einsatzbereitschaft gezeigt, sorgfältig gearbeitet und war gut organisiert“, charakterisiert der Walki-Personalleiter die junge Mitarbeiterin. Sie sei zudem universell einsetzbar gewesen und habe auch in schwierigen Situationen nie Übersicht und gute Laune verloren.

Dass sie ihre Ausbildung bei dem Unternehmen mit Hauptsitz in Finnland machen würde, war für die Absolventin des Gymnasiums Arnoldinum aus bereits genannten Gründen fast schon vorgezeichnet. Bereits als Schülerin hatte sie dort ein Praktikum gemacht und später als Oberstufenschülerin als Ferienjobberin mitgearbeitet. „Mein Vater hatte mir den Tipp gegeben“, erinnert sie sich. Für sechs Wochen ging es in die Produktion. Das war 2013. Sie sog schon damals die besondere „Walki-Arbeitsatmosphäre“ auf, die sie zwei Jahre später mit dazu bewog, sich um einen Ausbildungsplatz bei dem Steinfurter Unternehmen zu bewerben.

„Die folgenden zweieinhalb Jahre vergingen wie im Flug“, sagt die junge Burgsteinfurterin rückblickend. Es sei für sie die absolut richtige Entscheidung gewesen, eine Ausbildung bei Walki zu machen. Nach dem Abschluss dort weiterarbeiten wird sie indes nicht – obwohl der Arbeitgeber der 23-Jährigen ein attraktives Angebot gemacht hat, wie Christof Kallinger betont. Aber Sarah Wilhelm hat sich entschieden, sich zunächst beruflich weiter zu qualifizieren. Ende des Monats nimmt sie ein Studium zur Wirtschaftsjuristin an der Uni Münster auf.

Den Kontakt zu Walki, das steht fest, wird sie aber weiter aufrecht erhalten und bei dem Steinfurter Unternehmen mitarbeiten – etwa in den Semesterferien. Und um nach Beendigung des Studiums wieder komplett in den Betrieb zurückzukehren? „Das ist natürlich noch etwas hin, aber grundsätzlich nicht ausgeschlossen“, hält sich die junge Frau diese Option in jedem Fall offen.

Prokurist Kallinger würde sich über eine Rückkehr als feste Mitarbeiterin freuen. Es bestehen also durchaus gute Chancen, dass die Walki-Wilhelm-Connection auch in der Zukunft fortbestehen wird ...

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