BagnoMare
Kein Rekord trotz Supersommer

Burgsteinfurt -

Die 50 000er-Marke wurde knapp verfehlt: Genau 47 159 Badegäste besuchten in der gerade beendeten Freibadsaison das Burgsteinfurter BagnoMare. „Wir hatten genau 47 159 Besucher mehr als 2017“, scherzte Rolf Echelmeyer als Geschäftsführer der StEIn GmbH, die als Tochtergesellschaft der Stadtwerke die beiden Steinfurter Bäder betreibt.

Mittwoch, 19.09.2018, 12:48 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 18.09.2018, 16:46 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 19.09.2018, 12:48 Uhr
Etwas mehr als 47 000 Besucher tauchten in der gerade beendeten Freibadsaison in die Fluten des runderneuerten Freibads an der Tecklenburger Straße ein.
Etwas mehr als 47 000 Besucher tauchten in der gerade beendeten Freibadsaison in die Fluten des runderneuerten Freibads an der Tecklenburger Straße ein. Foto: Rainer Nix

Denn tatsächlich war das aktuelle Besucheraufkommen ein Sprung von Null auf Hundert, war das Bad im Jahr zuvor doch für die Sanierungsarbeiten geschlossen. Dass die auch im Verlauf der Saison keine Probleme gemacht haben, freut den Stadtwerke-Chef besonders. „Wir haben ganz viel an der Technik verändert. Dass dann alles so gut funktioniert, ist nicht selbstverständlich.“ Für einen Besucherrekord hat allerdings selbst der Jahrhundertsommer nicht gereicht: In den Jahren 2012 und 2013, durch die ebenfalls sommerliche Hitzewellen schwappten, wurde die 50 000er-Marke jeweils geknackt.

Vielleicht auch, weil damals deutlich mehr Unterrichtsstunden ins Freibad verlegt wurden. „In diesem Jahr waren nur 1900 Schüler da“, bedauert Echelmeyer das geringe Interesse der Schulen – will dabei aber nicht den Lehrern einen Vorwurf machen: „Das ist bestimmt auch eine Strukturfrage – ein Mangel an Schwimmlehrern und fehlende Transportmöglichkeiten für die Schüler.“

In der nun folgenden Winterpause, die am kommenden Sonntag mit dem Hundeschwimmen eingeläutet wird, werden der Kiosk und die Umkleiden überarbeitet und neu gestaltet, außerdem wird das Beachfeld vergrößert. Und die Verantwortlichen wollen sich Gedanken darüber machen, wie der bestand von zwei Bädern in der Kreisstadt langfristig gesichert werden kann – auch wenn irgendwann mal ein schlechterer Sommer die Lust aufs Baden verhagelt. „Da ist noch sehr viel Potenzial drin“, glaubt Rolf Echelmeyer.

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