Konzert auf der Kleinkunstbühne im Beifang-Haus
Gewinn bringender Abend

Burgsteinfurt -

„Da muss noch mehr Leben in die Bude.“ Wenn Regina Hemker-Möllering über das Huck- Beifang-Haus praktisch und anschaulich redet, denkt sie über die dort aktuell zu sehende Ausstellung mit neuen Werken von Hain Eric Diekel hinaus.

Dienstag, 09.10.2018, 10:54 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 09.10.2018, 10:54 Uhr
„Finest Acoustic Poetry“ präsentierten Reidar Jensen und sein kongenialer Partner Markus Daubenspeck im Beifang-Haus.
„Finest Acoustic Poetry“ präsentierten Reidar Jensen und sein kongenialer Partner Markus Daubenspeck im Beifang-Haus. Foto: Fahlbusch

„Da muss noch mehr Leben in die Bude.“ Wenn Regina Hemker-Möllering über das Huck- Beifang-Haus praktisch und anschaulich redet, denkt sie über die dort aktuell zu sehende Ausstellung mit neuen Werken von Hain Eric Diekel hinaus. In welche Richtung ihre Ideen und die des Kunstvereins gehen könnten, zeigte sich am Freitagabend mit einer wohl dosierten, mitunter nachdenklich machenden Prise „Finest Acoustic Poetry“ des Singer-Songwriters Reidar Jensen, der sich den Gitarristen Markus Daubenspeck an seine musikalische Seite geholt hatte.

Das Haus hat das Potenzial, auch eine Bühne für Kleinkunst ganz verschiedener Farbgebung zu werden, dachte sich die umtriebige Kunstvereinsfrau und lud sich diese zwei interessanten Musiker ein. In den Songs, die die norwegischen Wurzeln von Jensen mitunter von der Stimmung her nicht verleugnen, spiegeln sich Lebenserfahrungen, wirkliche Geschichten, durchaus schräge oder gar gescheiterte Typen, aber geradezu gleichberechtigt auch Träume und die Entfaltung von lohnenden Lebensperspektiven wider. Auch wenn dies in englischer Sprache geschieht, reichen die aufmerksam machenden Einleitungen und die Art und der jeweilige Ton den Zuhörern, den Intentionen des Songschreibers nachzuspüren.

Ein belebendes, mitunter auch notwendiges Gegenstück zu den teilweise auch schwermütigen Songs liefern die flinken Solo-Gitarrenfinger von Markus Daubenspeck, der mit seinem Musikverständnis, den Ball seines Partners aufnimmt, weiterspielt, aber eben auch verändert.

„Ich mach‘ das jetzt einfach mal“ hatte sich Regina Hemker-Möllering bei dem Kleinkunstgedanken gesagt, „und wenn zu diesem Versuch nur zehn Gäste kommen.“ Es waren mehr als dreimal so viele und die erlebten einen klugen und Gewinn bringenden Abend, der poetisches, musikalisch lohnendes und die Zuhörer bereicherndes „Leben in die Bude“ brachte.

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