Erster Spatenstich Quartiersstützpunkt
Für eine lebendige Nachbarschaft

Borghorst -

Von der Idee über das Konzept bis hin zum ersten Spatenstich am Montagmorgen sind zwei Jahre vergangen. Noch einmal zwölf Monate weiter, dann soll der Nachbarschaftstreff im Weberquartier den Innenstadtbewohnern zur Verfügung stehen.

Montag, 22.10.2018, 16:10 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 22.10.2018, 16:10 Uhr
Der erste Spatenstich ist getan, der Quartiersstützpunkt soll in einem Jahr seiner Bestimmung übergeben werden.
Der erste Spatenstich ist getan, der Quartiersstützpunkt soll in einem Jahr seiner Bestimmung übergeben werden. Foto: Axel Roll

Der Bau wird innerhalb der Websaal III-Bebauung durch die Domus-Caritas realisiert. Geschäftsführer Burkhard Baumann erläuterte vor dem symbolträchtigen Schaufelstich, worum es bei dem Vorhaben geht: „Es sollen lebendige Nachbarschaften und eine Gemeinschaft im Quartier entstehen.“ Dafür werden jetzt mit dem Bau des Treffpunkts nicht nur die räumlichen Voraussetzungen geschaffen. Mitte des kommenden Jahres wird ein Quartiersmanager seine Arbeit aufnehmen. Er wird die verschiedenen Angebote nicht nur koordinieren, sondern auch Angebote im Nachbarschaftstreff aktiv anbieten.

In den multifunktionalen Räumen, darunter auch ein Kaminzimmer, sollen sich Vereine, kirchliche Gruppen, aber auch private Cliquen zu den unterschiedlichsten Aktivitäten treffen können. Außerdem sollen im Haus Weiterbildungsangebote oder auch generationsübergreifende Veranstaltungen wie Klön-Cafés, Mama-Kind-Nachmittage, Gruppenbetreuung für Menschen mit Demenz und andere stattfinden können. Aber auch für private Feiern sollen die Räume zur Verfügung stehen.

Der zweigeschossige Bau wird rund 750 000 Euro kosten. Einen Großteil davon übernehmen die Stiftung Wohlfahrtspflege mit 295 000 sowie die Deutsche Fernsehlotterie mit 207 000 Euro. Letztgenannte fördert zusätzlich die Stelle des Quartiersmanagers für drei Jahre mit 77 000 Euro.

„Jetzt sind alle Hürden aus dem Weg geräumt“, blickte Domus-Geschäftsführer Burkhard Baumann auf ein schwieriges Genehmigungsverfahren zurück. Insbesondere die Erstellung eines Lärmschutzgutachtens für das Projekt erwies sich dabei als kompliziert. „Eigentlich sollte die Grundsteinlegung schon vor einem Jahr stattfinden“, erläuterte Architekt und Investor Bernard Hillebrand.

Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer betonte vor Ort, wie wichtig solche sozialen Angebote wie der Quartiersstützpunkt für das soziale Leben einer Stadt seien: „Hier kann das Miteinander gepflegt werden.“

Mit dem zweigeschossigen Treffpunkt, der übrigens behindertengerecht mit Aufzug ausgebaut wird, entstehen weitere Altenwohnungen auf dem Websaal III-Gelände, so dass sich die Gesamtzahl der Wohnparteien auf 25 erhöht. „Das sind Wohnungen in der Größe zwischen 50 bis 140 Quadratmeter“, so Burkhard Baumann.

Er begrüßt ausdrücklich die Entwicklung des Areals auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Bekanntlich soll auf dem 25 000-Quadratmeter-Gelände der Websäle I und II ein Quartier entstehen, in dem neben Mehrfamilienhäusern verschiedene Angebote aus dem Gesundheits- und Pflegebereich verwirklicht werden sollen. Federführend ist jetzt der Projektentwickler List aus Nordhorn.

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