„Steinfurt singt“: 17 Sänger, Chöre und Bands stellen Jury vor die Qual der Wahl
Spahn hat ein Herz für Rock

Steinfurt -

Arrangierte das Team von Steinfurt Marketing und Touristik (SMarT) in 2017 den kulinarischen Event „Steinfurt kocht“, so ging es am Samstag eher um akustische Leckerbissen.

Sonntag, 11.11.2018, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 11.11.2018, 20:00 Uhr
Moderator Axel Roll (2.v.r.) und Jury-Chef Michael Gantke (r.) machten es spannend, ehe sie die Gewinner von „Steinfurt singt“ bekannt gaben.
Moderator Axel Roll (2.v.r.) und Jury-Chef Michael Gantke (r.) machten es spannend, ehe sie die Gewinner von „Steinfurt singt“ bekannt gaben. Foto: Rainer Nix

„Steinfurt singt“ wurde in der Aula des Arnoldinums zum Festival der Töne. Ein Dutzend Interpreten vom Solo-Sänger bis hin zum Chor präsentierten der Jury Lieder zum Thema „Frieden und Freiheit“. Seit Samstagabend steht die CD „Steinfurt singt“ zum Verkauf, die mit insgesamt 17 Beiträgen die Vielfalt des Themas widerspiegelt. Klaus Uhlenbrock übernahm die Produktion. Der Erlös des CD-Verkaufs kommt einer Hospiz-Initiative zugute.

„Die Spannung steigt ins Unermessliche“, betonte Moderator und WN-Redaktionsleiter Axel Roll und beschrieb damit die Stimmung vor Verkündung des Siegers der Show exakt. Die Entscheidung dürfte zahlreichen jungen Menschen ungeheuren Auftrieb geben. Mit dem Lied „Vom selben Stern“ des Popmusik-Duos „Ich und Ich“ sangen sich Jugendliche der Realschule am Buchenberg gemeinsam mit niederländischen Freunden aus Rijssen-Holten in die Herzen der Jury.

Der Chor der Interpreten aus Borghorst und des holländischen PiusX-Colleges ist als Gemeinschaftsprojekt angelegt und überzeugte in jeder Weise. Die Leiter Romuald Mevert und Tom Annink nahmen aus den Händen des prominentesten Jurymitglieds, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn , begeistert den Hauptpreis über 500 Euro entgegen. Den zweiten Preis in Form eines Wertgutscheins bekam der Kammerchor „Quodlibet“, der das alte russische Kirchenlied „Oh Herr gib‘ uns den Frieden mit“ in Originalsprache sang.

Überraschend wurden gleich zwei Gutscheine als dritte Preise vergeben. Jens Spahn stiftete spontan 50 Euro, da die Doppelbelegung nicht vorgesehen war. An die „Klangfarben“ ging die Auszeichnung für den Klassiker „What a wonderful world“ von Louis Armstrong, von Leo Stumpf auf plattdeutsch unter dem Titel „Wunner van Wielt“ gesungen.

Ebenso wurde sie an die „Wilhelm Dröhn Band“ für ihre rockige Eigenkomposition „Walburga“ vergeben. Die Steinfurter „Rocker“ fielen zwar mit ihren dröhnenden Gitarrenriffs etwas aus dem Rahmen, doch Spahn meinte: „Sie passen absolut hier rein, wahren Rock gibt es eben nur zwei Generationen über mir.“

Der Politiker war recht froh, Jurymitglied zu sein und damit ein wenig Abwechslung vom Alltag in Berlin zu haben. Das Publikum inklusive des Landrats Dr. Klaus Effing und Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer war hingegen erleichtert, nicht über die besten Darbietungen des Abends entscheiden zu müssen.

Die Auswahl fiel der Jury mit Michael Gantke, Jens Spahn, Kathleen Berger, Ingrid Arndt-Brauer, Heide Bertram, Marie Teigeler, Thomas Blanke und Jörg Schlabach ganz schön schwer. Sie berieten sich ausführlich in den Katakomben der Schulaula. Bereits nach den einzelnen Auftritten waren Jurymitglieder der Meinung: „Ganz toll“, „Mega“, „tolle Choreographie“, „Super-Stimmen“, „Leidenschaftlich“, „Inbrünstig“ – die positiven Eindrücke wollten nicht enden.

Steinfurt singt

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  • 17 Chöre, Bands und Solisten zeigten in der Aula des Arnoldinums, was stimmlich in ihnen steckt. Foto: Rainer Nix
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  • 17 Chöre, Bands und Solisten zeigten in der Aula des Arnoldinums, was stimmlich in ihnen steckt. Foto: Rainer Nix
  • 17 Chöre, Bands und Solisten zeigten in der Aula des Arnoldinums, was stimmlich in ihnen steckt. Foto: Rainer Nix
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  • 17 Chöre, Bands und Solisten zeigten in der Aula des Arnoldinums, was stimmlich in ihnen steckt. Foto: Rainer Nix
  • 17 Chöre, Bands und Solisten zeigten in der Aula des Arnoldinums, was stimmlich in ihnen steckt. Foto: Rainer Nix

Die Zeichen des Events standen von Anfang an gut: Expertin Heide Bertram wusste aus der Statistik zu berichten, dass 97 Prozent aller Menschen singen können. Lediglich drei Prozent seien hoffnungslos unmusikalisch.

Was sollte da noch schiefgehen? Mit den Interpreten des Abends betraten zweifellos ganz herausragende Sänger und Musiker die Bühne. „Alle bekommen auf jeden Fall eine CD und das extra kreierte Schnäpschen ‚Steinfurt singt‘“, verkündete Marion Niebel. Urkunden gab’s selbstverständlich auch. Ein Extra-Applaus ging an die Adresse des SMarT-Teams, das einen kurzweiligen, unterhaltsamen Abend mit vielen Highlights organisierte.

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