Startschuss für öffentlich geförderte Wohnbauprojekte in beiden Stadteilen
Nach Kock‘scher Tradition

Steinfurt -

Heinz Heitmann sprach von einem „freudigen Anlass“ und – in Anlehnung an den Werkswohnungsbau – „der Fortführung einer Tradition, die fest mit dem Namen Kock verbunden ist“: Mit der Übergabe der Förderbescheide durch Landrat Dr. Klaus Effing fiel für den Geschäftsführer der A. & A. Kock Gesellschaft für Baumwollindustrie am Dienstag der Startschuss für ein Millioneninvest.

Dienstag, 27.11.2018, 16:18 Uhr
Startschuss für öffentlich geförderte Wohnbauprojekte in beiden Stadteilen: Nach Kock‘scher Tradition
Foto: Terhechte + Höfker

Heinz Heitmann sprach von einem „freudigen Anlass“ und – in Anlehnung an den Werkswohnungsbau – „der Fortführung einer Tradition, die fest mit dem Namen Kock verbunden ist“: Mit der Übergabe der Förderbescheide durch Landrat Dr. Klaus Effing fiel für den Geschäftsführer der A. & A. Kock Gesellschaft für Baumwollindustrie am Dienstag der Startschuss für ein Millioneninvest. An der Ochtruper Straße in Burgsteinfurt sowie an der Spinnereistraße in Borghorst entstehen bis Ende kommenden Jahres insgesamt vier Mehrfamilienhäuser, die mit Wohnungsbaumitteln des Bundes und des Landes gefördert werden. Gut 4,7 Millionen Euro sowie einen Tilgungsnachlass in Höhe von nochmals 718 000 Euro beinhalten die Förderbescheide.

Der Landrat betonte die Wichtigkeit der Schaffung bezahlbaren Wohnraums für Haushalte mit geringem Einkommen – im Kreis Steinfurt wie auch in der Kreisstadt selbst. Die Nachfrage in diesem Segment sei groß. Eine Aussage, die Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer bestätigte. Sie freute sich, dass die Firma Kock in beiden Stadtteilen investiert.

In Burgsteinfurt wird demnach ein Mehrfamilienhaus mit zwölf Mietwohnungen von jeweils rund 80 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Es rundet das Wohngebiet auf dem Gelände der früheren Spinnerei Rolinck zur Ochtruper Straße ab. Das Gebäude, das auch für den Bezug durch Familien geeignet ist, wird in dreigeschossiger und barrierefreier Bauweise mit Aufzug errichtet.

Die Bauweise ist hochwertig: Die Fassade ist voll verklinkert, die Fenster verfügen über erhöhten Schallschutz und die Innenräume über eine kontrollierte Belüftung mit Wärmerückgewinnung, machte Architekt Raimund Hötker die Vorzüge deutlich.

In Borghorst entstehen auf dem Areal ehemaliger Werkswohnungen der Spinnerei Gebrüder Kock drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt acht Mietwohnungen zwischen 60 und 83 Quadratmetern Wohnfläche. Es handelt sich somit um ein eigenständiges Quartier in Innenstadtrandlage. Besonderheiten sind die Einrichtung eines Quartiers- und eines Kinderspielplatzes. Ebenso wie in Burgsteinfurt wird es nicht nur Stellplätze für Autos, sondern auch ein Fahrradhaus geben. Derzeit befinden sich auf dem rund 3200 Quadratmeter großen Areal noch Altbauten aus den 1920er-Jahren, die kurzfristig abgerissen werden.

Wie Rüdiger Blömker von der Wohnraumförderung des Kreises betonte, sind sämtliche Wohnungen ausschließlich für einkommensschwache Nutzer vorgesehen, die einen Wohnberechtigungsschein besitzen. Die Miethöhe ist auf 5,55 Euro/Quadratmeter begrenzt, wodurch sich Nettokaltmieten zwischen 330 und 460 Euro ergeben. Heinz Heitmann bedankte sich beim Fördergeber für die Unterstützung, „ohne die wir ein solches Projekt nicht auf den Weg hätten bringen können“. Er kündigte an, nunmehr kurzfristig mit dem Bau beginnen zu wollen.

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