Rolf Cosse gibt im RTL II-Motormagazin „Grip“ Tipps rund ums Auto
Auch vor der Kamera ein Experte

Burgsteinfurt -

Rolf Cosse hat eine sehr innige Beziehung zu Automobilen – das stellt er immer wieder unter Beweis, etwa als Organisator der Racedays oder als Gründer und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Automobiles Kulturgut.

Dienstag, 04.12.2018, 11:16 Uhr aktualisiert: 05.12.2018, 15:40 Uhr
Für die Werkstatt-Tests fahren Rolf Cosse und das „Grip“-Kamerateam in die weitere Umgebung. Andere Szenen wie ein Interview zum Dieselskandal werden auch in Burgsteinfurt gedreht.
Für die Werkstatt-Tests fahren Rolf Cosse und das „Grip“-Kamerateam in die weitere Umgebung. Andere Szenen wie ein Interview zum Dieselskandal werden auch in Burgsteinfurt gedreht. Foto: RTLII

So viel Leidenschaft für alles, was mindestens zwei Räder und einen Motor hat, bleibt natürlich auch überregionalen Fachkreisen nicht verborgen: Seit gut einem Jahr wird der Burgsteinfurter vom TV-Motormagazin „Grip“ immer mal wieder als Experte für Fragen rund ums Automobil vor die Kamera geholt. „Es geht dabei vor allem um persönliche Einschätzungen und Bewertungen der Branche“, erklärt Cosse seine Einsätze für den Sender RTL II.

Manchmal gehören auch investigative Recherchen zu seiner „Grip“-Aufgabe. Wie zuletzt ein Werkstatt-Test, bei dem Rolf Cosse und sein Team überprüften, wie sorgfältig die Fachbetriebe einen Wintercheck durchführen. „Dafür haben wir in ein Auto verschiedene Fehler eingebaut, manche sicherheitsrelevant wie eine lose Radmutter, manche einfach nur ein Ärgernis wie ein leerer Wischwasserbehälter“, erklärt der Experte.

Das Ergebnis habe Bände gesprochen: „Kein einziger Betrieb hat zum Beispiel die lose Radmutter entdeckt“, ist er enttäuscht von der Qualität der erbrachten Leistungen. Die übrigens kein Zufall oder Ausrutscher seien. „Wir haben im Frühjahr schon einmal so einen Test gemacht – mit dem gleichen Ergebnis.“

Unter den getesteten Werkstätten waren sowohl freie als auch markengebundene – allerdings nicht aus Steinfurt, sondern aus einem Umkreis von rund 150 Kilometern.

Was Rolf Cosse bei diesem Ergebnis besonders beängstigend findet ist, dass ein fahruntüchtiges Auto äußerst gefährlich sein kann: „Ein 1,5 Tonnen schweres Gefährt mit 150 Stundenkilometern kann sich schnell zu einem waffenähnlichen Gegenstand entwickeln.“

Die ihrer Nachlässigkeit überführten Werkstätten zeigten sich immerhin in der Regel einsichtig, wenn Cosse ihnen nach dem Test die Fehler aufzählt. „Aggressivität habe ich noch nie erlebt, meist zeigen sie Einsicht und geloben Besserung.“ Ein Unternehmer habe sich gar bei ihm dafür bedankt, dass er seinem Team die Augen geöffnet hat.

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