Steinfurter Klimaschutzpreis vergeben
2500 Euro für junge Klimaschützer

Steinfurt -

Drei Projekte rund um den Klima- und Umweltschutz sind am Mittwoch im Gymnasium Borghorst mit insgesamt 2500 Euro belohnt worden.

Donnerstag, 06.12.2018, 10:00 Uhr
Im Borghorster Gymnasium erhielten gestern die drei Erstplatzierten des Steinfurter Klimaschutzpreises, der vom Stromunternehmen innogy gestiftet wird, ihre Urkunden.
Im Borghorster Gymnasium erhielten gestern die drei Erstplatzierten des Steinfurter Klimaschutzpreises, der vom Stromunternehmen innogy gestiftet wird, ihre Urkunden. Foto: Bernd Schäfer

Stifter des Steinfurter Klimaschutzpreises ist das Stromunternehmen Innogy, die Auswahl wurde von den Mitgliedern des Umweltausschusses getroffen. „In diesem Jahr hatten wir erstmals eine große Auswahl“, sagt der Ausschussvorsitzende Arnold Schumacher. Ganz bewusst seien Projekte von Jugendlichen prämiert worden, um ihnen einen Ansporn für weiteres Engagement zu geben.

Den ersten Preis erhielt Ina Helker, die zusammen mit Lilly Wattenberg, Jule Leser und Cora Blanke Bäume gepflanzt hat, die das Kohlendioxid aus er Luft filtern und in Sauerstoff umwandeln sollen. Dafür gingen sie von Haus zu Haus, um Spenden zu sammeln und waren auch mit einem Stand beim Stadtfest vertreten – für die dabei erzielten 700 Euro pflanzten die 14-jährigen Klimaschützerinnen 350 Bäume auf Flächen, die sie gemeinsam mit Steinfurts Klimaschutzmanager Lorenz Blume auswählten.

Die Kinder der Regenbogenschule beschäftigten sich mit ihrer Schulleiterin Annegret Middel-Peters im Sommer mit dem Thema Mobilität. Bei einem Projekttag bemalten Mila Ipek, Antonia Bäumer und ihre Mitschüler den Asphalt des Hangenkamps mit Bussen, um darauf hinzuweisen, dass Wege auf diese Weise deutlich umweltschonender zurückgelegt werden können, als wenn jeder alleine in einem Auto fährt.

Mit saisonaler und regionaler Küche ohne lange Lieferwege will das Dampfross für Nachhaltigkeit und Ökologie sensibilisieren. Für das Preisgeld wollen Elke Schmitz-Schmeller und Cornelia Wessendorf, die die Urkunde entgegennahmen, ein öffentliches Hochbeet mit Wildkräutern anpflanzen.

Überreicht wurden die Preise von innogy-Kommunalmangerin Monika Schürmann.

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