Weihnachtsmarkt in Borghorst
Knecht Ruprecht musste zu Hause bleiben

Borghorst -

Der Borghorster Weihnachtsmarkt ließ bei vorweihnachtlichen Temperaturen und ein bisschen Schnee am Sonntag unter freiem Himmel und Lichterglanz, einer Tasse Glühwein, etwas Defigem oder Süßem eine festlich-fröhliche Stimmung aufkommen.

Sonntag, 16.12.2018, 14:12 Uhr aktualisiert: 17.12.2018, 16:30 Uhr
Natürlich hatte der Nikolaus für jedes Kind etwas Süßes mitgebracht. Den Knecht Ruprecht hatte er zu Hause gelassen. Stattdessen begleitete ihn ein blondgelockter Engel.
Natürlich hatte der Nikolaus für jedes Kind etwas Süßes mitgebracht. Den Knecht Ruprecht hatte er zu Hause gelassen. Stattdessen begleitete ihn ein blondgelockter Engel. Foto: Karl Kamer

Die Marktbesucher plauderten miteinander, schlenderten gemütlich durch die Fußgängerzone. Das Angebot an selbstgebacken Plätzchen in den Ständen und im Tante-Emma-Laden des Heimatvereins war riesengroß. Im Heimathaus hatte die Handwerkergruppe mit Agnes Wallmeyer und Margret Hille eine wunderschöne Ausstellung mit Keramik, Krippen, Nistkästen und viele anderen künstlerisch und handwerklich gut gearbeiteten Arbeiten ausgestellt. Vor dem Haus waren die Männer des Oldtimer-Stammtisches Steinfurt mit ihren Waffeleisen im Einsatz. Es duftete, dampfte und piepte.

Weihnachtsmarkt Borghorst

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Sehr erfreulich: Der Erlös aus den vielen Verkaufshütten wird einem guten Zweck zugeführt. Selbstverständlich war Felicia Odum vom Verein Chiemela unter den Marktbeschickern. Ihr Erlös ist für Waisenkinder in Nigeria bestimmt. Die FDP verkaufte Hochzeitssuppe zu Gunsten der Stadtfeuerwehr Steinfurt und Quittengelee für arme Kinder im Jemen. Heiße Waffeln verschenkte die CDU und bat dabei um eine Spende für die Steinfurter Jugendfeuerwehr. Die Mitarbeiterinnen der Kindergärten St. Martin und St. Nikolaus wollen die Gewinne für neues Spielzeug in ihren Einrichtungen verwenden.

Die Evangelische Freikirchliche Gemeinde verschenkte kleine Präsente an die Marktbesucher. „Wir wollen die Liebe Gottes weitergeben und darauf aufmerksam machen, dass es nicht nur „Tingeltangel“ gibt“, sagte Dietrich Stechemesser. Krankenschwestern und ein Pfleger des UKM- Marienhospitals hatten Plätzchen gebacken. Zusammen mit schönen Dingen für den Gabentisch wurden sie in einer Bude unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ für das Partnerschaftsprojekt mit dem West Gonja Hospital in Damongo /Ghana angeboten.

Einen ordentlichen Umsatz machten die ehemaligen Stadtprinzen mit ihrem selbst hergestellten Apfelpunsch, in eigens für den Borghorster Weihnachtsmarkt in einer Werkstatt für behinderte Menschen geschaffenen Tassen. Eine Spezialität bei den ehemaligen Stadtprinzessinnen war der Kakao mit Amaretto zu selbst gebackenem Kuchen. Dazu wurde der neue „Küerpott“ druckfrisch angeboten. Beim Tennisclub Borghorst gab es Feuerzangenbowle. Die Damen des Vorstädter Schützenvereins boten zum ersten Mal auf einem Weihnachtsmarkt knusprige Reibeplätzchen an. In ihrem beheizten Zelt war auch Weihnachtsbier zu haben. Karin Oster und Georg Wilde aus Hauenhorst verkauften Selbstgebasteltes aus Holz. Ria Schwering hatte wunderschöne Perlenkreationen zusammengestellt.

Die Bürgermeisterin Claudia Bögel Hoyer hatte den Weihnachtsmarkt am Samstagmittag mit starker Unterstützung des Kinderchores der Kita St. Martin eröffnet. Die Mädchen und Jungen präsentierten Lieder aus ihrem Musical „Ein Licht für Dich“. Am Abend freute sich der Nikolaus über brave Kinder. Seinen respekteinflößenden Knecht Ruprecht hatte er erst gar nicht mitgebracht. Als er leckeres aus seinem Sack zauberte, stand ihm ein hilfreiches Engelchen zur Seite. Die Geschäfte in der Innenstadt blieben am Samstag bis 18 Uhr geöffnet und auch am Sonntag konnte man in den Geschäften einkaufen.

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