„Außerordentlich bewegtes Jahr 2018“ in der Steinfurter Kirchengemeinde St. Nikomedes
Aufstehen und aufeinander zugehen

Steinfurt -

Auf ein „außerordentlich bewegtes Jahr 2018“ hat Kreisdechant Markus Dördelmann am Sonntag während des Neujahrsempfangs der Pfarrei St. Nikomedes zurückgeblickt.

Montag, 14.01.2019, 17:42 Uhr
Gut besucht war der Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde St. Nikomedes im Burgsteinfurter Nepomuk-Forum im Anschluss an einen Gottesdienst, der in der benachbarten St.-Johannes-Nepomuk-Kirche gefeiert worden war. Yvonne Radermacher-Bunte bedankte sich bei Hans-Bernd Haverkock für sein Engagement (kl. Bild, l.).
Gut besucht war der Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde St. Nikomedes im Burgsteinfurter Nepomuk-Forum im Anschluss an einen Gottesdienst, der in der benachbarten St.-Johannes-Nepomuk-Kirche gefeiert worden war. Yvonne Radermacher-Bunte bedankte sich bei Hans-Bernd Haverkock für sein Engagement (kl. Bild, l.). Foto: Rainer Nix

Auf ein „außerordentlich bewegtes Jahr 2018“ hat Kreisdechant Markus Dördelmann am Sonntag während des Neujahrsempfangs der Pfarrei St. Nikomedes zurückgeblickt. „Die Situation der katholischen Kindertagesstätten war erst sehr turbulent. Sie ist jetzt sehr gut“, erklärte der Pfarrer im Nepomuk-Forum im Anschluss an einen Gottesdienst. Yvonne Radermacher-Bunte von der Kita-Verbundleitung dankte Hand-Bernd Haverkock dafür, dass er sich als Vertreter der Kirchengemeinde „mit Charakter und Herz“ für die Einrichtungen engagiert habe. Haverkock hatte im Herbst den Vorsitz im Kirchenvorstand an Martin Varwick abgegeben. Die Arbeit sei ihm eine Ehre gewesen, erklärte er.

„Aufstehen, aufeinander zugehen“ – den Liedtext verband Dördelmann mit dem Appell, zu noch mehr Gemeinsamkeiten zu finden. Bereits die zahlreichen Aktivitäten im Rahmen des Jubiläums „1050 Jahre Stift Borghorst“ hätten gezeigt, dass alle auf einem guten Wege seien. Mechthild Upmann, Vorsitzende des Pfarreirates, erinnerte unter anderem an das viel beachtete Jubiläumswochenende mit Fackelzug, Zapfenstreich und das Aurifex-Musical.

„Die Marienkirche wird ein Schmuckstück“, war Pfarrer Dördelmann zuversichtlich. Man solle sich einmal ins Bewusstsein rufen, dass die Gemeinde über drei Kirchen mit ganz verschiedenen Möglichkeiten verfüge. „Das hat so viel Charme“, betonte er.

In 2019 stehe die Renovierung der Nikomedeskirche an. Die Ergebnisse eines Architektenwettbewerbs sollen in Kürze vorgestellt werden. Die Gestaltung der Innenräume richte sich insbesondere danach, wie das Stiftskreuz in den Raum integriert werden kann.

Dördelmann ging auch auf die seelsorgerische Situation ein. Als Hauptamtliche stünden zurzeit neben ihm noch Pastor Philip und Kaplan Paul Verfügung, tatkräftig unterstützt von Pfarrern im Ruhestand und Pastoralreferenten. Manche seien jedoch dadurch, dass sie zum Teil in andere Aufgaben eingebunden sind, nicht zu jeder Zeit verfügbar. Dördelmann dazu: „Nicht alles wird so wie früher bewältigt werden können, weil wir personell knapp aufgestellt sind. Es sei denn, wir bekommen ein ‚Geschenk aus Münster.“ Dördelmann bat für Verständnis dafür, dass bei Familienfeiern wie Hochzeiten manchmal zeitlich nicht alles so rasch wie gewünscht realisiert werden könne. Bevor Unmut darüber öffentlich laut werde, sollten Betroffene erst einmal das Gespräch mit den Pfarrern suchen.

Da in 2018 so unglaublich viel gestemmt werden musste, will die Gemeinde im laufenden Jahr ein wenig Druck und Tempo rausnehmen. Schließlich solle niemand auf Grund von Stress seine Gesundheit aufs Spiel setzten.

Die Moderation des Empfangs lag in den Händen von Dr. Gerd Greiving, Mitglied des Gemeindeausschusses und des Pfarreirates. Bilder riefen zahlreiche Veranstaltungen im vergangenen Jahr in Erinnerung, von der Verabschiedung der Kirchenmusikerin Elisabeth Lefken bis hin zur 30-Jahr-Feier der Burgsteinfurter Pfadfinder. Musikalisch hat Kantor Markus Lehnert den Morgen begleitet.

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