Auch der Atair-Lagerverkauf zieht nach Wettringen um
Es bleibt alles gleich – nur eben woanders

Borghorst -

„Frau Socke“ zieht um: Ende März berät Thekla Everding zum letzten Mal im Atair-Lagerverkauf am Wilmsberger Weg in Fragen rund ums Fußkleid. Oder auch schon mal um einen Schlafanzug im dezenten 70er-Jahre-Muster. Ab dem 1. April tut sie das dann im Nachbarort Wettringen.

Dienstag, 22.01.2019, 21:08 Uhr aktualisiert: 23.01.2019, 15:28 Uhr
Thekla Everding ist seit Jahren eine beliebte Beraterin in Sachen Fußkleider. Ab dem 1. April muss die Borghorsterin weiter fahren – ab dann ist der Atair-Lagerverkauf in Wettringen.
Thekla Everding ist seit Jahren eine beliebte Beraterin in Sachen Fußkleider. Ab dem 1. April muss die Borghorsterin weiter fahren – ab dann ist der Atair-Lagerverkauf in Wettringen. Foto: Bernd Schäfer

„Das ist kein Aprilscherz“, sagt Maren Baumbach-Sim aus der Geschäftsführung des Steinfurter Socken- und Strumpfherstellers. Bereits im vergangenen Sommer hatte das Unternehmen angekündigt, im „Hiärtken“ einen neuen Logistikstandort zu bauen – weil es in Borghorst keine Flächen für ein derartiges Projekt gibt. „Eigentlich hätten wir lieber in Steinfurt gebaut“, bedauerte Firmengründer Reiner Baumbach damals. Dass nun auch die Tage des Borghorster Lagerverkaufs gezählt sind, ist für Maren Baumbach-Sim eine logische Konsequenz: „Hier müssen wir Miete zahlen, in Wettringen haben wir jetzt ein eigenes Gebäude. Eigentlich lief es hier bislang super, aber so macht das eben mehr Sinn. Es bleibt alles gleich – nur eben woanders.“ Gleich bleiben sollen nach Möglichkeit auch die Stammkunden. „Wir möchten die Borghorster gerne mitnehmen und haben dazu auch schon einige Ideen“, hofft sie, dass es dem Atair-Team gelingt, den Weg in den Nachbarort schmackhaft zu machen. Auch Maren Baumbach-Sim betont noch einmal, dass die Firma lieber komplett in Borghorst geblieben wäre. Aber bestätigt ebenfalls den Eindruck anderer Unternehmer: In Wettringen kümmere man sich von Anfang an um die Betriebe, da werde die Gemeinde von sich aus aktiv. Das sei in Steinfurt ganz anders. „Da kommt gar nichts.“

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