Neujahrsempfang im Heinrich-Roleff-Haus
„Altenhilfe geht uns alle an“

Borghorst -

Ausbildung, Begleitung am Lebensende, Vollauslastung bei ambulanter wie Kurzzeitpflege, Küchensanierung – die Herausforderungen sind vielfältig für die Mitarbeiter des Heinrich-Roleff-Hauses. Aber alles ist auf einem guten Weg, wie Leiter Clemens Schulze Beiering am Mittwoch beim Neujahrsempfang an der Rubensstraße betonte.

Donnerstag, 24.01.2019, 16:06 Uhr
Beim ersten Neujahrsempfang im Heinrich-Roleff-Haus wurden zahlreiche Mitarbeiter von Caritas-Geschäftsführer Burkhard Baumann (4.v.r.) und Leiter Clemens Schulze Beiering (2.v.r.) geehrt.
Beim ersten Neujahrsempfang im Heinrich-Roleff-Haus wurden zahlreiche Mitarbeiter von Caritas-Geschäftsführer Burkhard Baumann (4.v.r.) und Leiter Clemens Schulze Beiering (2.v.r.) geehrt. Foto: Axel Roll

Um allerdings die größte Herausforderung zu schaffen, „müssen alle ihre Hausaufgaben machen“, wie Schulze Beiering sagte. Politik, Einrichtungen und Kostenträger. Sie alle müssten helfen, mehr Angebote und Leistungen für mehr alte und pflegebedürftige Menschen zu schaffen. „Wir müssen jetzt die Strukturen aufbauen, in denen wir selbst in wenigen Jahrzehnten gepflegt werden können“, so der Einrichtungsleiter.

Es war das erste Mal, dass das Seniorenheim des Caritasverbandes zu einer Veranstaltung dieser Art eingeladen hatte. Und wie Burkhard Baumann als Geschäftsführer der Domus Caritas fand, bietet so ein Empfang eine ideale Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Bewohner und Mitarbeiter mit Vertretern von Kirche, Verwaltung und Politik.

Kreisdechant Markus Dördelmann konstatierte, dass die Verantwortlichen so viel nicht falsch gemacht hätten. „Es hat sich rumgesprochen, dass die Menschen hier im Haus gut aufgehoben sind.“ Er forderte für die Mitarbeiter eine Befreiung vom Dokumentationswahn. Stattdessen sollten die Pflegekräfte mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben bekommen.

Burkhard Baumann blickte in seinem Grußwort auf die Städte und Gemeinden im Einzugsgebiet des Steinfurter Caritasverbandes. „Die Entwicklung ist in jedem Ort anders.“ So gebe es unterschiedliche Lücken, die es vor Ort zu schließen gelte. Die Entwicklung des Quartiers in der Borghorster Nachbarschaft sei eine Aufgabe von vielen. Generell gehe Altenhilfe alle an. Erste Beigeordnete Maria Lindemann als Vertreterin der Stadt plädierte dafür, miteinander und nicht nebeneinander zu agieren. Nur so lasse sich etwas für Steinfurt bewegen.

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