Zwei Harfenistinnen und ein Flötist begeistern im Bagno
Konzert mit Mehrwert

Burgsteinfurt -

Das war mal ein Konzert mit echtem Mehrwert am Freitagabend in der Bagno-Konzertgalerie. Nicht nur das gleich zwei Harfenistinnen und ein Flötist für diesen Abend extra angereist waren, sondern auch, dass die neben vor allen Dingen spätromantischer Musik noch eine regelrecht fesselnde Instrumentenkunde lieferten. Genaugenommen gab es dadurch keine wirkliche Pause für Regine Kofler und vor allem Silke Aichhorn, die geduldig interessierten Zuhörern einen aufschlussreichen Zugang zu der Konzertharfe mit ihren vielen Saiten und sieben Fußpedalen gewährten.

Sonntag, 27.01.2019, 13:19 Uhr aktualisiert: 27.01.2019, 15:24 Uhr
Ein in jeder Hinsicht außergewöhnliches Konzert: Michael Martin Kofler an der Flöte und die Harfenistinnen Regine Kofler und Silke Aichhorn begeisterten mit ihrer künstlerischen Darbietung und einer blendenden Umsetzung ihrer Werke-Auswahl.
Ein in jeder Hinsicht außergewöhnliches Konzert: Michael Martin Kofler an der Flöte und die Harfenistinnen Regine Kofler und Silke Aichhorn begeisterten mit ihrer künstlerischen Darbietung und einer blendenden Umsetzung ihrer Werke-Auswahl. Foto: Martin Fahlbusch

Durchweg beeindruckend war auch der künstlerische Anspruch und die blendende Umsetzung der Werke-Auswahl dieses außerordentlichen Abends, die die Fähigkeiten und Musikalität der beiden intensiv gestaltenden Harfenistinnen und des regelrecht atemraubenden Flötisten Michael Martin Kofler frappierend erstrahlen ließen.

Der künstlerische Leiter des Bagno-Kulturkreises, Prof. Dr. Matthias Schröder, hatte seine guten Kontakte zu den ihm bekannten Künstlern genutzt und sie für dieses in der Tat außergewöhnliche Zusammenspiel gewonnen. Einerseits hatte Regine Kofler eher für Orchester geschriebene Werke wie Bedřich Smetanas „Moldau“, da, wo sie den Harfen sozusagen entgegenkamen, sehr einfühlsam und interessant arrangiert. Bei Claude Debussys „Prélude à l‘après-midi d‘un faune“ wurde ein nahezu schwebender Flötenklang von zwei anrührend gespielten Harfen regelrecht getragen.

Zwei Harfen und eine Flöte

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Andererseits stellten die drei Musiker auch eher weniger bekannte Komponisten vor, die den Besonderheiten der Harfe sehr vertraut waren. So kamen Jaques Ibert, Felix Godefroid und John Thomas mit mitunter funkelnden musikalischen Preziosen und Stimmungsbildern zu ihrem Recht.

Nachgerade artistisch auf seiner Flöte zelebrierte Michael Martin Kofler Chopins Variationen über ein Thema von Gioachino Rossini (nach der Arie „Non più mesta accanto al fuoco") oder die „Fantaisie Brillante sur Carmen“ von François Borne. Besonders eindrucksvoll und vom begeisterten Publikum mit besonderem Beifall belohnt erklang das Charakterstück „Cinq nuance für Flöte und Harfe“ von Marc Berthomieu und eine eingängige „Berceuse von J.F. Ponti, mit der sich die drei Musiker höchst angenehm verabschiedeten.

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