Brandschutzerziehung im Awo-Kita- und Familienzentrum Sauerbruchweg
„Damit wir nicht nass werden“

Borghorst -

Warum die Feuerwehrmänner erst die Menschen aus dem brennenden Haus retten und dann erst löschen? Ist doch klar. „Damit wir nicht nass werden“, ruft die kleine Madeleine. Diese Antwort war jetzt nicht so ganz richtig. Aber lustig. Und so muss Rainer Frahling erst kräftig lachen, ehe er den „Schlauen Füchsen“ um sich herum erzählt, dass es bei seinen Einsätzen erstmal darum geht, Leben zu retten.

Dienstag, 29.01.2019, 14:06 Uhr aktualisiert: 29.01.2019, 15:16 Uhr
Im Kriechgang durch den Kindergarten – für die „Schlauen Füchse“ ein Riesen-Spaß, für Feuerwehrmann Christoph Lenfers eine schweißtreibende Angelegenheit in voller Montur und unter Atemschutz.
Im Kriechgang durch den Kindergarten – für die „Schlauen Füchse“ ein Riesen-Spaß, für Feuerwehrmann Christoph Lenfers eine schweißtreibende Angelegenheit in voller Montur und unter Atemschutz. Foto: Axel Roll und Leonie Lippen

Wie das gehen kann, zeigt der arme Christoph Lenfers der Kita-Gruppe. Er hockt in voller Feuerwehrmontur, Atemschutzmaske, Sauerstoffflasche und Helm im Stuhlkreis. Auf sein Zeichen gehen die 16 Schulkinder des Awo-Kita- und Familienzentrums Sauerbruchweg auf alle Viere, halten sich mit den Händen an den Füßen des Vordermanns fest und ab geht die Rettungskarawane durch die Sporthalle über den Flur und wieder zurück. Als der schweißgebadete Christoph endlich die Atemmaske vom Gesicht nehmen kann, kommt prompt der Kommentar aus Gruppe: „Du bist ja ganz rot im Gesicht.“

Brandschutzerziehung in den Steinfurter Kindergärten ist aber nur in zweiter Linie Schweißarbeit. „Das macht richtig Spaß“, sagt Rainer Frahling , der schon seit über 25 Jahren die blaue Uniform trägt. Seit vielen Jahren ist er zwei-, dreimal im Jahr in den Kindergärten unterwegs, um zu erzählen, was die Jungen und Mädchen im Ernstfall alles tun müssen. Er ist überzeugt: „Da bleibt eine Menge hängen.“

Brandschutzerziehung im Awo-Kindergarten Oranienring

1/31
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen
  • Foto: Axel Roll und Leonie Lippen

Das weiß auch Erzieherin Kira Sicking. „Wir haben vor einiger Zeit eine Feuerwehrübung in der Einrichtung abgehalten. Mit Rauch und allem drum und dran. Da haben die Kinder schon hautnah erleben können, was es bei einem Brandzu beachten gibt.“

Zum Beispiel bloß nicht irgendwo verstecken, wie Christoph Lenfers warnend seinen Zeigefinger hebt. „Wir müssen Euch bei einem Feuer schnell finden können.“

Stichwort Feuer. Zu Beginn ihres Besuches haben die beiden Mitglieder des Löschzugs Borghorst erzählt, dass es böses und gutes Feuer gibt. Das gute brennt zum Beispiel auf einem Geburtstagskuchen oder zu Hause im Kamin. Das böse steckt die Gardinen in Flammen, den Baum oder schlimmstenfalls das ganze Haus. Dann muss sofort die Feuerwehr alarmiert werden. „Unter welcher Telefonnummer?“, fragt Christoph Lenfers in die Runde. Nicht nur Soie weiß es: „112.“

Neben der Krabbelrunde durch die Halle macht den Jungen und Mädchen das Anprobieren der Feuerwehruniform am meisten Spaß. Sogar den neonfarbenen Helm dürfen sie mal überprobieren. Mit Sicherheitsvisier nach unten.

Zum Abschluss hat Sam, der kleine Feuerwehrmann das Wort. Rainer Frahling geht mit der Stoffpuppe von Stuhl zu Stuhl und fragt nicht nur, ob es den Kindern Spaß gemacht hat, sondern auch, ob sie etwas behalten haben. Sam ist so zufrieden, dass er die „Schlauen Füchse“ für die nächste Woche einlädt zum Gerätehaus, wo sie mal in einem richtigen Feuerwehrauto sitzen dürfen. . .

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6355911?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F186%2F
Frau erstochen und in Teich versenkt: Prozessbeginn
Der Eingang des Landgerichts Münster.
Nachrichten-Ticker