Stuhl-Tour geht in ein neues Jahr
„Uns gehen die Ideen noch lange nicht aus“

Borghorst -

Die Stuhl-Tour geht weiter. Auftkat macht am 8. Februar das Duao „Füchtefisch“.

Sonntag, 03.02.2019, 15:00 Uhr
„Füchtefisch“, zwei Männer in bestem Alter mit „Plauze und grauen Haaren“, stehen am Freitag auf der Bühne bei der Stuhl-Tour im Ladenlokal Lechtestraße 23.
„Füchtefisch“, zwei Männer in bestem Alter mit „Plauze und grauen Haaren“, stehen am Freitag auf der Bühne bei der Stuhl-Tour im Ladenlokal Lechtestraße 23.

Die „Stuhl-Tour – Leben in leeren Läden“ ist wieder da. „The idea must go on“, sagen die Veranstalter Michael und Ulrike Siefke , Brian und Vera Rennie sowie Helmut und Inge Blees. Nicht aus Notwendigkeit, sondern weil die Stuhl-Touren auch im vierten Jahr noch jede Menge Unterhaltung und Spaß bereiten. „Uns gehen die Ideen noch lange nicht aus und viele Anfragen von Kleinkünstlern jeglicher Couleur haben wir noch in Pipeline“, betonen die Erfinder des Erfolgs-Formates.

Das Konzept bleibt auch künftig ein guter Mix. Da gibt‘s viel Musik unterschiedlicher Genres und alle erdenklichen Darbietungen anderer Art. Am Freitag (8. Februar) ist ab 19.30 Uhr im Ladenlokal an der Lechtestraße 23 in Borghorst ein Duo der besonderen Art angesagt: „Füchtefisch“.

Um es gleich zu sagen: Der Name hört sich geheimnisvoller an als er scheint. Füchte – dahinter verbirgt sich Karl Füchtemann, Fisch – das ist Dirk Fischer. Beide sind Männer im besten Alter mit „Plauze und grauen Haaren“, so ihre Selbstbeschreibung.

Sie präsentieren eigene Mucke mit deutschen Texten und kommen ganz puristisch mit Gesang und Klassikklampfe daher. Füchtefisch, das ist Erwachsenenmusik über Sterben und nicht Sterben lassen, über Konsum, gesellschaftliche Zwänge in Köpfen, übers Lottospielen, über Kinder, die foltern, Musikerkumpel die zu spät kommen und und und…

Die Inhalte hier zu beschreiben, wäre ein hoffnungsloses Unterfangen, da jeder den Ideenreichtum und schrägen Tiefgang der Texte selbst erleben muss. „Füchtefisch-Lieder sind nur gelegentlich familien- beziehungsweise kindertauglich“, gibt Füchtemann augenzwinkernd zu bedenken. Doch wer’s ganz genau wissen möchte, muss einfach das Konzert besuchen, betonen die Organisatoren der Stuhl-Tour 2019.

Also nichts wie am 8. Februar den Klappstuhl unter den Arm geklemmt und ab zur Lechtestraße. Der Eintritt ist wie immer frei, nur für die Sitzgelegenheit muss jeder wie aus den Vorjahren gewohnt, bitte doch selbst sorgen.

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