40 Jahre Kulturforum Steinfurt
Zusammenstehen

Steinfurt -

„Weil wir zusammenstehen, können wir auch zusammen das 40-jährige Bestehen von Volks- und Musikschule, also des Kulturforums Steinfurt, feiern.“ Das war nicht nur eine artige Grußbotschaft von Robert Wenking, dem Bürgermeister der Stadt Horstmar, als Verbandvorsitzendem bei dem Festakt am Sonntagmorgen in der Mensa des Gymnasium Borghorst. Es war auch eine politische Aussage über das Werden und die Zukunft einer Bildungseinrichtung, die sich als Zusammenschluss von kulturbewussten Kommunen versteht.

Sonntag, 17.02.2019, 14:56 Uhr aktualisiert: 19.02.2019, 15:56 Uhr
Gruppenbild der Haupt-Protagonisten bei der Feierstunde zum 40-jährigen Bestehen des Kulturforums Steinfurt. Das Publikum spendete stehende Ovationen (kl. Foto).
Gruppenbild der Haupt-Protagonisten bei der Feierstunde zum 40-jährigen Bestehen des Kulturforums Steinfurt. Das Publikum spendete stehende Ovationen (kl. Foto). Foto: Martin Fahlbusch

Auch Landrat Dr. Klaus Effing betonte in einer Gesprächsrunde, die von Dr. Christof Hantel moderiert wurde, dass das Bildungsangebot dahin gehöre, wo gewusst werde, was die Bürger „vor Ort“ wollen. Der organisatorische Zusammenschluss in Zweckverbänden sei einfach nur folgerichtig gewesen. „All das sind wichtige Bausteine, für das, was wir im Kreis Steinfurt für alle Menschen als Nachhaltigkeit favorisieren.“

Besonders musste allen Bildungsschaffenden des Kulturforums die Aussage von Georg Veit von der Bezirksregierung Münster in den Ohren geklungen haben. „Gerade in ihrer Region, in ihren Kommunen leben die positiven Störer, die Kreativen, die für eine liberale, offene und bewegliche Bildungsarbeit regelrecht empfänglich sind. Mit diesem Pfund sollten die weiter wuchern.“

40 Jahre Kulturforum Steinfurt

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In der bemerkenswerten, aber auch lockeren Feierstunde konnte auch der ehemalige Steinfurter Stadtdirektor Ernst-Werner Wortmann begrüßt werden, der sich mit vielen Mitstreitern vor über 40 Jahren so vehement für diese kommunale Ausrichtung und eine sich positiv entwickelnde Volkshochschul- und Musikschularbeit eingesetzt und diese befördert hatte.

Einen wirklich besonderen Akzent setzte die gut 100-Musiker-Truppe der Sinfonic Rock Night, die an den Vortagen locker mal 1200 Zuhörer in drei Konzerten sowas von in Schwung gebracht hatte und auch die Festtagsgemeinde angenehm aufmischte.

Von Johannes Kluck, dem ehemaligen VHS-Leiter, erfuhr man, dass er damals sozusagen als Brautgeschenk als Quereinsteiger aus der Wirtschaft einen richtigen PC mitgebracht hatte. Josef Schwermann, lange Jahre der Kopf der Musikschule, hob im Zusammenhang mit den vielen heftigen Diskussion über Förderung von Bildung den Gedanken hervor, dass es nicht um Subventionen, sondern um Investitionen in die Zukunft von jungen und älteren Menschen gehe.

Steinfurt Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer und Robert Wenking erinnerten sich, dass sie von Jahren von dem „Tastschreibkurs mit zehn Fingern“ profitiert hatten. Doris Böckenfeld von der Gemeinde Nordwalde unterstrich die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen und Laers Bürgermeister Peter Maier betonte, dass Emotionen als Eintrittskarte für Bildungsarbeit betrachtet werden müsste.

Vielsagend auch, dass in einer zweiten Gesprächsrunde die neuen Kooperationspartner des Kulturforums zu Wort kamen. Da war Abed Daka, der als Apotheker in Sachen „Steinfurt gesund“ mit den „Leuten aus der Hohen Schule“ kooperiert oder Claudia Geldermann erzählte von der Zusammenarbeit mit der Musikschule mit ihrer Grundschule in Horstmar. Der Kreissparkasse sei Kultur ein wesentliches Anliegen und sie schaffe, wie Stephan Runde betonte, immer wieder dafür finanzielle Grundlagen. Peter Gramberg dann schlug den Bogen von länderübergreifender Wirtschaftsförderung zwischen den Niederlagen und Deutschland zu seinen eigenen Bildungserfahrungen im Kulturforum.

Am Schluss kam die oft gelobte Dr. Barabara Herrmann aus dem Danken gar nicht mehr heraus und verteilte gerne Rosen und riesige Schoko-Maikäfer.

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