Wirtschaftsförderung stellt sich beim Unternehmerfrühstück im Bauhaus-Museum vor
Die meisten sind zufrieden

Steinfurt -

Zwei Drittel der 143 Unternehmen, die an einer Umfrage für die Masterarbeit von Wirtschaftsförderin Debbie Kattenbeck teilgenommen haben, bewerten ihre aktuelle Situation als gut oder sehr gut.

Dienstag, 19.02.2019, 17:12 Uhr aktualisiert: 19.02.2019, 21:26 Uhr
Das Café Kater im Heinrich-Neuy-Bauhausmuseum war am Dienstag bis auf den letzten Platz besetzt. Dort stellte Debbie Kattenbeck die wichtigsten Ergebnisse ihrer Unternehmensumfrage vor.
Das Café Kater im Heinrich-Neuy-Bauhausmuseum war am Dienstag bis auf den letzten Platz besetzt. Dort stellte Debbie Kattenbeck die wichtigsten Ergebnisse ihrer Unternehmensumfrage vor. Foto: Bernd Schäfer

Diese positive Nachricht erfuhren die Teilnehmer des jüngsten Unternehmerfrühstücks, zu dem die Stadt Steinfurt am Dienstagmorgen ins Café Kater des Heinrich-Neuy-Bauhausmuseums eingeladen hatte.

Bevor Debbie Kattenbeck die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage vorstellte, gab Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer einen Überblick über die Aufgaben der städtischen Wirtschaftsförderung und deren Besetzung. Dabei wies sie auch auf den in Steinfurt vergleichsweise geringen Umfang hin: Während sich vergleichbare Städte wie Emsdetten und Greven fünf bis sechs Stellen in der Wirtschaftsförderung leisten, teilen sich in Steinfurt Debbie Kattenbeck und Karin Grave eine einzige. Und in der müssen Aufgaben wie die Netzwerkarbeit mit Organisationen wie dem Landwirtschaftlichen Ortsverband, der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Steinfurt, der Fachhochschule oder den Städten Enschede und Rijssen-Holten in den Niederlanden bewältigt werden, so die Bürgermeisterin.

Die Frage nach der Verbundenheit zur Stadt Steinfurt beantworteten drei Viertel der Befragten mit ja, sowohl privat als auch geschäftlich.

Die Frage nach der Verbundenheit zur Stadt Steinfurt beantworteten drei Viertel der Befragten mit ja, sowohl privat als auch geschäftlich. Foto: Stadt Steinfurt

Darüber hinaus gehört der Kontakt zu den ortsansässigen Betrieben dazu, von denen es 2172 gebe, vom ein-Personen-Nagelstudio bis zum international aufgestellten Großunternehmen.

Für die Unternehmensbefragung hatte Debbie Kattenbeck im vergangenen September 448 Unternehmen angeschrieben, von denen 143, also etwa ein Drittel, die 23 Fragen aus fünf Themenbereichen beantworteten. Die Frage, wie zufrieden sie mit dem derzeitigen Unternehmensstandort sind, beantworteten 53,8 Prozent der Umfrageteilnehmer mit „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“. 34 Prozent sind immerhin noch „größtenteils zufrieden“ während nur 12,2 Prozent „weniger“ oder „nicht zufrieden“ sind. Drei Viertel der Unternehmen, die an der Umfrage teilnahmen, haben bereits seit mehr als zehn Jahren ihren Standort in Steinfurt, fast genau so hoch ist der Anteil derer, die sich sowohl privat als auch aus unternehmerischer Sicht mit der Stadt Steinfurt verbunden fühlen.

Bei der Auswertung der Angaben zur Betriebsgröße ergab sich, dass 96 Prozent mittelständische Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern sind.

Bei der Auswertung der Angaben zur Betriebsgröße ergab sich, dass 96 Prozent mittelständische Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern sind. Foto: Stadt Steinfurt

Dennoch geben viele an, dass das Image der Stadt verbesserungswürdig sei: Nur 31,5 Prozent der Befragten verteilen die Noten Gut oder Sehr gut, mit 31,3 Prozent sind fast ebenso viele mit dem Image weniger oder gar unzufrieden. Den Entwicklungsmöglichkeiten vor Ort geben nur 18,9 Prozent gute Noten, gut 40 Prozent halten diese für kaum oder gar nicht zufriedenstellend.

Bessere Bewertungen gibt es dagegen für die Arbeits- und Lebensqualität in der Kreisstadt: 48,8 Prozent meinen, dass man hier gut oder sogar sehr gut arbeiten kann, 62,1 Prozent der Befragten bescheinigen Steinfurt Bestnoten bei der Lebensqualität.

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