Zertifikatsübergabe „Genjal“
Nur am WLAN hapert‘s noch

Steinfurt -

Strahlende Gesichter bei den Teilnehmern: Am Mittwoch wurden die Zertifikate im Kooperationsprojekt „Generationenlernen in jedem Alter“ („Genjal“) von Kulturforum, Kreis Steinfurt und Gymnasium Arnoldinum übergeben.

Donnerstag, 28.02.2019, 15:46 Uhr
Zertifikatsübergabe: Strahlende Gesichter bei den „Schülerlehrern“ und bei den Senioren zeigen, wie gut das Projekt „Genjal“ bei den Teilnehmern ankommt.
Zertifikatsübergabe: Strahlende Gesichter bei den „Schülerlehrern“ und bei den Senioren zeigen, wie gut das Projekt „Genjal“ bei den Teilnehmern ankommt. Foto: rs

„Ganz bei null“, wie eine der „Schüler-Lehrerinnen“ feststellte, muss man ganz offensichtlich bei den Senioren, die am Kooperationsprojekt „Generationenlernen in jedem Alter“ („Genjal“) von Kulturforum, Kreis Steinfurt und Gymnasium Arnoldinum teilnehmen, nicht mehr anfangen. Aber Wissens- und Anwendungslücken im Bereich der Neuen Medien, die es zu schließen gilt, gibt es dann doch noch einige. Am Mittwoch wurde die diesjährige Staffel, immerhin schon die siebte seit 2011, mit der Zertifikatsübergabe an die „Lehrer“, es handelt sich um 18 Schülerinnen und einen Schüler aus der Oberstufe des Gymnasiums, abgeschlossen.

„Sie haben viel Kompetenz in Sachen Wissensvermittlung bewiesen“, gratulierte Dr. Anke Bösenberg vom Kreis Steinfurt den Oberstufenschülern. Eine Tugend, die auf dem Arbeitsmarkt hohe Bedeutung habe. Dr. Barbara Herrmann, Direktorin des Kulturforums, wies auf die Einzigartigkeit des Angebots hin: Schüler begleiten Senioren in einer Eins-zu-eins-Lernsituation in die Welt der Bits und Bytes. Und beide Seiten profitieren – den Senioren erschließt sich der Zugang zu einer unbekannten Welt, die Gymnasiasten erwerben soziale Kompetenzen und üben sich in Wissensvermittlung. Dank der Förderzusage des Kreises könne die Reihe auch in den kommenden drei Jahren fortgesetzt werden.

Von Seiten des Arnoldinums hatten die Lehrerinnen Andrea Heming und Marion Gehring das generationsübergreifende Lernangebot begleitet. Mit sehr erfolgreichem Ergebnis. Nur einen kleinen Wermutstropfen gab es: Das WLAN an der Schule machte dann und wann Zicken. „Die Senioren kommen heutzutage alle mit dem eigenen Laptop oder Smartphone, leider klappte es mit der Verbindung und der Geschwindigkeit nicht immer so wie gewünscht“, so Andrea Heming. Schulleiter Jochen Hornemann zeigte sich zuversichtlich, dass sich bald eine Verbesserung ergeben könnte. Die Stadt investiere im Rahmen des Medienentwicklungsplans in die Netzinfrastruktur der Schule. Hornemann: „Ich hoffe, dass dies beim nächsten Kurs schon greift.“

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