Haushaltsausschuss der Bundesregierung teilt Fördersummen zu
900 000 Euro fürs Preußenstadion

Borghorst -

So ganz wollten Maria Lindemann und Stefan Albers es gestern noch gar nicht glauben. „Der Bescheid ist noch nicht im Haus, wir warten ganz gespannt, was bei uns in der Post ist“, übte sich der Fachdienstleiter für Stadtplanung in Vorsicht.

Donnerstag, 11.04.2019, 16:56 Uhr aktualisiert: 12.04.2019, 13:34 Uhr
Alfred Voges, Frank Müller und Martina Furchert (v.l., alle SPD) freuen sich, dass der von ihrer Fraktion initiierte Antrag erfolgreich war.
Alfred Voges, Frank Müller und Martina Furchert (v.l., alle SPD) freuen sich, dass der von ihrer Fraktion initiierte Antrag erfolgreich war. Foto: Bernd Schäfer

Ein ganz schön dickes Paket ist es, das in den nächsten Tagen im Steinfurter Rathaus zugestellt wird. Sein Inhalt: 900 000 Euro für die Sanierung des Borghorster Preußenstadions. Dass der Bescheid kommen wird, gab die Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer ( SPD ) schon einmal bekannt. „Ich freue mich sehr, dass die Sanierung des Stadions gefördert wird. Steinfurt braucht eine für möglichst alle Menschen zugängliche Sportanlage, die modernen Standards genügt“, berichtete sie aus der jüngsten Sitzung des Bundestags-Haushaltsausschusses. „Wir haben kaum zu hoffen gewagt, dass wir eine Chance haben“, verrät die Erste Beigeordnete Maria Lindemann über die Teilnahme am bundesweiten „Förderprogramm für die Sanierung kommunaler Einrichtungen“. Insgesamt hat das von der Verwaltung eingereichte Projekt ein Volumen von einer Million Euro, von denen der Bund 90 Prozent übernimmt – die Stadt Steinfurt muss also nur 100 000 Euro beisteuern.

Mit dem Fördergeld soll der Rasenplatz zu einem Multifunktionsrasen ausgebaut werden. Außerdem sollen die Laufbahn, die Sprung- und Wurfanlagen sowie die Tribüne saniert, eine energieeffiziente Flutlichtanlage und eine Anzeigetafel errichtet werden. Vieles davon könnte die Stadt aus eigenen Mitteln gar nicht stemmen, deshalb wird der Bescheid, in dem die Summer schwarz auf weiß bestätigt wird, im Rathaus sehnsüchtig erwartet.

„Ich bin vorsichtig optimistisch“, hält Stefan Albers seine Begeisterung noch zurück. Und auch Maria Lindemann wartet noch ab. „Wenn das wahr ist, dann ist hier eine Riesenfreude.“

Die Anregung für die Teilnahme kam im vergangenen August von der Steinfurter SPD-Fraktion und wurde im September per Ratsbeschluss auf den Weg gebracht. „Wir haben richtig hart und schnell daran gearbeitet“, erinnert sich SPD-Fraktionschef Alfred Voges an die Entwicklung des Projektvorschlags – damals eine der ersten Amtshandlungen des neuen Technischen Beigeordneten Hans Schröder. Auch wenn Alfred Voges überzeugt ist, dass die Information „seiner“ Bundestagsabgeordneten wasserdicht ist: „Ich freue mich, wenn wir den Förderbescheid in den Händen halten.“

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