Frauennetzwerk schenkt der Borghorster Innenstadt eine Bank
Ein Plätzchen zum Ausruhen

Borghorst -

Eine ominöse Baustelle gibt seit ein paar Tagen auf dem Roten Platz in der Borghorster Innenstadt Rätsel auf. Dessen Lösung: An dieser Stelle wird in den kommenden Tagen eine Bank aufgestellt, gespendet vom Frauennetzwerk, das sich damit zum zehnjährigen Bestehen selbst ein Geschenk macht.

Dienstag, 16.04.2019, 17:08 Uhr aktualisiert: 16.04.2019, 17:14 Uhr
Ute Ritter, Petra Loddo, Mechthild Höffker, Monika Müller, Claudia Krepcke und Beatrix Guddorf (v.l.) sind glücklich, dass ihr Wunsch nach einer Bank Auf dem Schilde in Erfüllung geht – passend zum zehnjährigen Bestehen des Frauennetzwerks machen sie sich damit selbst ein Geschenk.
Ute Ritter, Petra Loddo, Mechthild Höffker, Monika Müller, Claudia Krepcke und Beatrix Guddorf (v.l.) sind glücklich, dass ihr Wunsch nach einer Bank Auf dem Schilde in Erfüllung geht – passend zum zehnjährigen Bestehen des Frauennetzwerks machen sie sich damit selbst ein Geschenk. Foto: Bernd Schäfer

Schon zur Gründung sorgte das Netzwerk, dem 14 Geschäftsfrauen aus Borghorst und Burgsteinfurt angehören, für eine Aufwertung der zentralen Fläche: 2009 spendete es das Baumhaus, das auch heute noch Kindern den Stadtbummel ihrer Eltern versüßt.

„Die Bank soll das Baumhaus ergänzen, das rege und gut angenommen wird“, sagt Dr. Claudia Krepcke . „Sie ist halbrund, das Material ist Holz mit einem verzinkten Metallgestell.“

Die neue Sitzmöglichkeit kann von beiden Seiten benutzt werden – wahlweise kann man also Richtung Brunnen oder Richtung Münsterstraße schauen. Sie soll in den nächsten Tagen vom Bauhof der Stadt aufgestellt und beim Brunnenfest am 28. April der Öffentlichkeit übergeben werden. Mit dabei ist dann auch der Technische Beigeordnete Hans Schröder. „Er hat uns sofort unterstützt und selbst Pläne erstellt“, freuen sich die Netzwerkerinnen, dass ihr in der Vergangenheit mehrmals abgelehnte Wunsch endlich in Erfüllung geht. Die Übergabe beginnt um 15 Uhr und wird musikalisch vom kleinen Orchester Pustekuchen der Musikfabrik begleitet.

So sehr sie sich über die Bank freuen – einen kleinen Wermutstropfen hat die Sache: Wegen der Spende für die Bank fehlen die Finanzen für die Bepflanzung der Blumenkübel in der Innenstadt. Die werden seit 2016 im Frühling vom Frauennetzwerk mit frischen Blumen versehen. „Es wäre toll, wenn die Geschäftsinhaber in diesem Jahr die Bepflanzung übernehmen würden“, hoffen Claudia Krepcke und ihre Mitstreiterinnen trotzdem auf eine blühende Innenstadt.

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