Pfarrer Markus Dördelmann
Kalender ist noch einmal rappelvoll

Borghorst -

Bevor Markus Dördelmann sich seine angekündigte Auszeit nehmen kann, ist sein Terminkalender noch einmal rappelvoll: „Mein Zeitplan ist bis Ostermontag genau durchgetaktet“, sagt der Kreisdechant und Pfarrer von St. Nikomedes.

Dienstag, 16.04.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 17.04.2019, 15:30 Uhr
Pfarrer Markus Dördelmann (oben) nimmt sich ab Ostermontag eine dreimonatige Auszeit. in der wird er von Pfarrer em. Heinrich Wernsmann (r.) vertreten.
Pfarrer Markus Dördelmann (oben) nimmt sich ab Ostermontag eine dreimonatige Auszeit. in der wird er von Pfarrer em. Heinrich Wernsmann (r.) vertreten. Foto: Axel Roll

Bis Anfang August will sich der Pfarrer der St. Nikomedes-Gemeinde zurückziehen, um „eine Zeit der inneren und äußeren Erholung und Orientierung“ zu nehmen, wie er selbst sagt.

In den vergangenen Wochen hat er gemeinsam mit dem Gemeindevorstand an der Aufgabenverteilung während seiner Abwesenheit gebastelt. Die amtlichen Geschäfte als Pfarrverwalter übernimmt Pfarrer em. Heinrich Wernsmann . „Er kennt ja alles hier“, weiß Dördelmann die Gemeinde bei seinem Vorgänger in guten Händen.

Andere Aufgaben werden auf mehrere Schultern verteilt. „Wir haben mit dem Seelsorgeteam einen Klausurtag verbracht. Da haben wir aus den Aufgaben viele kleine Päckchen gemacht, die dann verteilt worden sind.“ Die Verteilung sei ohne Schwierigkeiten verlaufen, deshalb sagt der Pfarrer: „Ich habe viel Solidarität und Unterstützung erfahren, dafür bin ich sehr dankbar.“

Bereits bei der Ankündigung seiner Auszeit hatte den Grund gleich mitgeliefert: „Die vergangenen zwei Jahre waren sehr voll und anstrengend für mich. Oft bin ich über mein Kräfte­limit gegangen“, schreibt er an seine Gemeinde. „Es war einfach zu viel, ich habe gemerkt, es greift mich auch gesundheitlich an“, bekräftigt er kurz vor der Verabschiedung in die Erholungszeit noch einmal. Und fügt halb im Scherz an: „Wenn ich umkippe, bin ich ja auch weg – dann muss es ja auch irgendwie in der Gemeinde weitergehen.“ Ein Baustein, damit es reibungslos weitergeht, ist die Nachfolge von Pastor Jiji Philip. Der gebürtige Inder war von Bischof Felix Genn nur gut ein Jahr nach seinem Dienstbeginn in der Pfarrei St. Nikomedes, in der er vor allem für die St. Johannes-Nepomuk-Gemeinde in Burgsteinfurt zuständig war, in eine andere Pfarrei beordert worden (wir berichteten).

Für ihn ist Pastor Bogdan Catana seit Anfang der Woche in die Gemeinde gekommen. Der gebürtige Rumäne war in den vergangenen vier Jahren in der Gronauer St. Antonius-Gemeinde tätig – zunächst als Kaplan, seit Juni vergangenen Jahres als Pastor. „Wenn er nicht da wäre, würde das Unternehmen nicht laufen“, ist Markus Dördelmann froh, dass diese Lücke noch vor seinem verübergehenden Abschied geschlossen wird.

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