Seniorenbeirat freut sich über Bürgersteigabsenkungen
Nicht immer nur meckern

Borghorst -

Ferdi Brust und Günter Kleine Berkenbusch sind sich schon bewusst, dass sie als Mitglieder des Seniorenbeirates häufig als die Nörgler vor dem Herrn angesehen werden. „Das liegt natürlich daran, dass wir meistens für unsere Interessengruppe etwas einfordern müssen“, erläutert Ferdi Brust. Bei diesem Termin am Fußgängerüberweg an der Marienschule geht es den beiden ausdrücklich um etwas anderes: „Wir wollen die Stadtverwaltung loben.“

Donnerstag, 25.04.2019, 16:38 Uhr
Günter Kleine Berkenbusch und Ferdi Brust sind mit den Bürgersteigabsenkungen am Zebrastreifen an der Kirche sehr zufrieden.
Günter Kleine Berkenbusch und Ferdi Brust sind mit den Bürgersteigabsenkungen am Zebrastreifen an der Kirche sehr zufrieden. Foto: ar

Warum? Antwort: Die Bordsteinkanten am Zebrastreifen wurden an beiden Seiten nahezu in Windeseile auf Initiative des Seniorenbeirates abgesenkt.

„Vor nicht einmal einem halben Jahr hatten wir mit dem Technischen Beigeordneten Hans Schröder und Tiefbau-Fachdienstleiter Wolfgang Spille einen Ortstermin“, berichtet Günter Kleine Berkenbusch. „Jetzt ist schon alles über die Bühne gegangen.“

Den Hauptgrund für die fixe Bearbeitung des Anliegens der Senioren nennt Ferdi Brust : „Die Umsetzung konnte aus Eigenmitteln erfolgen.“ Sprich: Die Mitarbeiter des Bauhofs nutzten die Osterferien, um den dann von den Marienschülern nicht genutzten Überweg rollatortauglich zu machen. Günter Kleine Berkenbusch: „Die eine Straßenseite wurde vor, die andere nach Ostern in Angriff genommen.“

Das Pflastern und Absenken der Bordsteinkanten war dringend notwendig, weiß Ferdi Brust. „Gerade auf der Seite an der Kirche war der Weg ziemlich holprig.“

Die Mitglieder des Seniorenbeirates haben noch einige andere Projekte in der Pipeline. So wünschen sie sich auf der anderen Seite der Nikomedeskirche, im Knick der Arnold-Kock-Straße einen weiteren Rollator-Übergang.

Und am Kreisverkehr an der Emsdettener Straße ist ihnen das Auslaufen des Radwegs direkt in den fließenden Verkehr ein Dorn im Auge. Günter Kleine Berkenbusch: „Das ist ein großer Gefahrenpunkt.“ Aber er weiß, dass für so ein größeres Projekt derzeit keine Mittel bereitstehen. „Das muss erst durch die Haushaltsberatungen im nächsten Jahr.“

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