Neues Beachhandballfeld im Freibad
„Das werden Sie im Kreis nicht noch einmal finden“

Burgsteinfurt -

Ein Beachvolleyballfeld? Gehört mittlerweile fast schon zur Standardausstattung eines Freibads. Aber ein Sandfeld für den Handballsport – das ist schon etwas besonderes. Seit Anfang des Monats ist es fertiggestellt, das neue Beachhandballfeld im BagnoMare.

Mittwoch, 03.07.2019, 16:18 Uhr
In den vergangenen Tagen wurde das Feld bereits eifrig genutzt.
In den vergangenen Tagen wurde das Feld bereits eifrig genutzt. Foto: : privat

Ein Beachvolleyballfeld? Gehört mittlerweile fast schon zur Standardausstattung eines Freibads. Aber ein Sandfeld für den Handballsport – das ist schon etwas besonderes. Seit Anfang des Monats ist es fertiggestellt, das neue Beachhandballfeld im BagnoMare. „Eine weitere Aufwertung und Attraktion für Besucher, die nicht nur wegen des Schwimmens kommen“, sagt nicht ohne Stolz Jürgen Buskamp vom Förderverein zum Erhalt der Steinfurter Bäder. Und er ergänzt: „Es handelt sich um ein Feld mit offiziellen Turniermaßen und bestem Spielsand – das werden Sie im gesamten Kreis so nicht ein weiteres Mal finden.“

20 000 Euro hat der Förderverein für diese neue Attraktion gleich neben dem schon seit längerem bestehenden Beachvolleyballfeld ausgegeben. Er hat dabei auch die Vereinshandballer in der Kreisstadt im Auge. „Steinfurt ist Handballhochburg, daher sind wir überzeugt, dass das Geld gut angelegt ist“, so Buskamp.

Für die Anlegung musste einiges an Aufwand betrieben werden. Mutterboden musste ausgehoben und Spielsand eingebracht werden. Unter dem Feld liegt eine engmaschige Drainage, zudem wurden Tore verbaut, die auch mal als Fußballtore herhalten können.

Dörte Michels, Vorsitzende des TB Burgsteinfurt und Handballsport-Fan, freute sich über die Installation des Spielfeldes. So biete sich insbesondere auch für den Nachwuchs Gelegenheit, auch einmal außerhalb der Halle zu trainieren. Sie könne es sich gut vorstellen, ein offizielles Turnier dort zu veranstalten oder es für Breitensportaktionen wie zum Beispiel die „Sport-im-Park“ Woche zu nutzen. Zudem kündigte sie an, dass der TB einige Bälle für den Sportbetrieb im Bad zur Verfügung stellen wird.

Jürgen Buskamp sprach von „vielen Jahren Spiel und Spaß“, das das Handballfeld biete. Es hob damit auch auf die aktuelle Diskussion um den langfristigen Baderhalt ab. Sicherlich müsse der Stadtwerke-Chef die Betriebskosten im Auge behalten, allerdings sollte der Blick auf die Einnahmen und Ausgaben der Stadtwerke gerichtet werden und nicht nur auf die Kosten der Bäder. Der Förderverein gehe davon aus, dass der Rat zu seiner Entscheidung steht, dass es in Steinfurt auch weiterhin ein Hallen- und ein Freibad für die Bevölkerung geben wird.

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