Zirkustage an der Bismarckschule
Wenn Grundschüler zu Artisten werden

Burgsteinfurt -

Das wird nur schwer zu toppen sein: Die Schüler der Bismarckschule verwandelten sich jetzt in nur fünf Tagen in Zauberer, Jongleure, Hochseilartisten, Fakire und Feuerschlucker und boten ihren Familien am vergangenen Freitag eine unvergessliche Show im rot-gelben Zelt des Circus Soluna.

Dienstag, 09.07.2019, 18:04 Uhr
Auf dem Hochseil und beim Umgang mit Feuerfackeln (kl. Bild) war höchste Konzentration geboten.
Auf dem Hochseil und beim Umgang mit Feuerfackeln (kl. Bild) war höchste Konzentration geboten. Foto: Claudia Mertins

Das wird nur schwer zu toppen sein: Was die Schülerinnen und Schüler der Bismarckschule in der vergangenen Woche erlebt haben, dagegen kommt so schnell kein Ferienprogramm an. Die bald beginnende Erholungspause haben sie und ihre Lehrer sich jedoch redlich verdient – nach dem Riesenzirkus, den sie gemeinsam veranstaltet haben. Die Grundschul-Kids verwandelten sich in nur fünf Tagen in Zauberer, Jongleure, Hochseilartisten, Fakire und Feuerschlucker und boten ihren Familien am vergangenen Freitag eine unvergessliche Show im rot-gelben Zelt des Circus Soluna.

Wie es dazu kam? Die Schulleitung unter Claudia Bock und der Förderverein der Schule hatten den pädagogischen Mitmach-Zirkus engagiert, damit dieser für eine Woche sein rot-gelbes Zelt auf dem Schulhof aufschlägt. Wobei auch schon der sechsstündige Aufbau des Zeltes zum Do-it-Yourself-Programm gehörte, und zwar für Lehrer und Eltern. Alle Schülerinnen und Schüler bekamen anschließend die Gelegenheit, 14 typische Zirkuskünste kennenzulernen und selbst auszuprobieren. Die Kinder mussten sich dann für eine der Künste entscheiden und erlernten diese im entsprechenden Workshop.

Im und um das Soluna-Zelt herum wurde die Geschicklichkeit beim Jonglieren von Ringen, Tellern, Flower-Sticks oder Diavolos trainiert. Die Clowns übten vor allem schauspielerische Elemente, zum Beispiel, wie man sich eindrucksvoll hinfallen lässt. Beim Umgang mit den Feuerfackeln war höchste Konzentration und Vorsicht geboten, genauso beim Balancieren über das gespannte Hochseil. Jedes Kind fand seinen Platz in der Zirkusfamilie und alle lernten die allgemeinen Regeln eines Auftritts in der Manege und die Bedeutung der Pose „Kompliment“. So war die vorletzte Schulwoche mit völlig neuen Lerninhalten, der Entdeckung ungeahnter Kompetenzen und sehr viel Spaß gefüllt.

Bei der Generalprobe zeigten die Jung-Artisten ihr Können vor Kindergarten- und Grundschulgruppen sowie den Bewohnern des Seniorenheimes La Vida. Die beiden Nachmittagsvorstellungen waren für Akteure wie Zuschauer der krönende Abschluss einer auch pädagogisch äußerst wertvollen Woche.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6766245?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F186%2F
Priester wehrt sich gegen Ausbeutung in der Fleischindustrie
 Fleischfabriken in der Kritik: Die Arbeitsbedingungen sind dort nicht immer menschenwürdig. Fleischfabriken in der Kritik:Die Arbeitsbedingungen sind dort nicht immer menschenwürdig. imagoimages
Nachrichten-Ticker