Steinfurter Jugendbudget
Geld für gute Ideen

Steinfurt -

„Stell‘ dir vor, du hast eine spannende Idee und jemand gibt dir sogar Geld dafür und hilft dir bei der Umsetzung.“ Genau so erging es 15 Jugendlichen, die sich im vergangenen Jahr einzeln oder in Gruppen beim „Steinfurter JugendBudget“ beworben hatten.

Mittwoch, 10.07.2019, 16:26 Uhr
Im Alten Rathaus Burgsteinfurt stellten die Schüler der Politik die Ergebnisse der Aktion „JugendBudget“ vor
Im Alten Rathaus Burgsteinfurt stellten die Schüler der Politik die Ergebnisse der Aktion „JugendBudget“ vor Foto: nn

„Stell‘ dir vor, du hast eine spannende Idee und jemand gibt dir sogar Geld dafür und hilft dir bei der Umsetzung.“ Genau so erging es 15 Jugendlichen, die sich im vergangenen Jahr einzeln oder in Gruppen beim „Steinfurter JugendBudget“ beworben hatten. Das Konzept, das im Rahmen des LWL-Programms „Partizipation und Demokratie fördern“ gefördert wird, entwickelten Ute Kriens und Jan Steinmüller vom Team Jugendarbeit der Stadt Steinfurt, heißt es in einem Pressetext der Stadtverwaltung.

„Jugendliche konnten so ganz unbürokratisch ihre Ideen und Vorschläge an uns übermitteln und sich damit für ihr eigenes Budget bewerben. Wir waren selbst ganz gespannt, was uns erwartet“, wird Kriens in der Mitteilung zitiert. Dass das funktioniert hat, stellten die jugendlichen Teilnehmer mit Ute Kriens und Hannah Deitert – ebenfalls vom Team Jugendarbeit – dem stellvertretenden Bürgermeister und Vorsitzenden des Ausschuss für Soziales, Jugend, Familie und Gesundheit, Klaus Meiers, jetzt im Alten Rathauses in Burgsteinfurt vor.

Ob der Dreizeiler per E-Mail, ein Vorschlag per Whatsapp oder ein Anruf – alle Ideen waren von den Pädagogen aufgenommen worden. Auch ein Referat mit selbstgestaltetem Plakat und ein eigens entworfener Flyer waren unter den Bewerbungen, schreibt die Stadt in ihrer Mitteilung weiter.

Im nächsten Schritt wurden die Vorschläge mit den Jugendlichen mit Hilfe eines Fragebogens konkretisiert. Schließlich hatte eine Jury, bestehend aus dem Team Jugendarbeit und Mitgliedern des Steinfurter Jugendrates, die Qual der Wahl über die Auswahl der eingegangenen Projektideen und die Höhe der Budgets zu entscheiden. In zwei Bewerbungsrunden standen jeweils 1000 Euro zur Verfügung.

„Überzeugt haben uns alle Ideen“, berichtet Hannah Deitert aus den Jurysitzungen. „Glücklicherweise konnten wir auch allen eine Zusage geben mit Summen zwischen 100 und 500 Euro. Unterstützt wurde zum Beispiel die von Klara und ihren Freundinnen organisierte Halloween-Party im Talentschuppen als Startschuss für die „JugendBudget“-Projekte. Aus der Berufe­messe-Idee von Cihan und Chantal wurde eine Vortragsreihe zur Berufswahl. Auch für Jeremys „Kiste-Kino-Poke-Nacht“ gab es einen Zuschuss.

„Mit ihren Projekten haben die 15 Teilnehmer weit über 100 andere Jugendliche erreicht. Großartig war auch die Unterstützung, die die Jugendlichen bei der Planung und Durchführung ihrer Projekte an allen möglichen Stellen erfahren haben“, heißt es weiterhin in dem Pressetext der Stadt. Daher soll das „JugendBudget“-Projekt in ähnlicher Form auch ohne LWL-Förderung weiterlaufen.

„Geplant ist, das Ganze mit Angeboten zu digitaler Jugendbeteiligung zu unterstützen.“, gewährt Stadtjugendpflegerin Ute Kriens einen kleinen Ausblick auf die Zukunft des Jugendprojektes.

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