Glam Jam und Faders Up! rockten bei der Oldie-Night den Marktplatz
Familientreffen vor der Bühne

Burgsteinfurt -

Auf den Dauerbrenner unter den regionalen Konzerten war auch diesmal wieder Verlass. Zwei starke Bands, ein zum Bersten gefüllter historischer Marktplatz und geile Mucke zum Abrocken.

Sonntag, 14.07.2019, 15:00 Uhr
Das Oldie-Night-Publikum ging an diesem Abend wie aus den Vorjahren gewohnt rasant mit.
Das Oldie-Night-Publikum ging an diesem Abend wie aus den Vorjahren gewohnt rasant mit. Foto: nix

Bevor die „Faders Up!“ aus Osnabrück gegen 22.30 Uhr die Bühne betraten, hatte „Glam Jam“ das Publikum bereits voll im Griff. Schließlich sind Michael Rietmann (Drums), Toni Beckmann (Bass), Niels Wedemeyer (Gitarre, Keyboard und Gesang) sowie Wollo Seidel, virtuoser Saitenakrobat auf seiner „Paletten-Gutarre“, bereits alte Bekannte.

Mit ihrem Mix speziell aus Hits der 60er und 70er Jahre treffen sie stets den Nerv des Publikums. Da waren sie wieder, die Songs, die Jugendliche der damaligen Zeit stets begleiteten. „Allright Now“ von „Free“, „Sultans of Swing“ von den Dire Straits, die um 1978 wie eine Injektion in die vorübergehend schwächelnde Pop-Szene nadelten. Eine Hommage an beste Glam-Rock-Zeiten: „Far far away“ von den Slade, weitere Klassiker wie „Locomotive Breath“ der genialen „Jethro Tull“ mit einem exzellenten Gitarrensolo von Wollo tönten durch die Innenstadt. Auch kleine Verkleidungs-Gags wie wallende ZZ-Top-Bärte verfehlten ihre Wirkung nicht.

„Wollo mit seiner heißen Gitarre ist einfach toll“, „Treffen mit Freunden auf der Burgsteinfurter Oldie-Night ist ein Muss“, „Die Atmosphäre ist hier immer so schön familiär – trotz der vielen Besucher“ – so und ähnlich lauteten Kommentare des Publikums.

Dann brachten „Faders Up“ mit Songs wie „She’s a Maniac“ von Michael Sembello Steinfurts „gute Stube“ zum Kochen. Oliver Gutsche (Gesang, Gitarre), Sascha Oeing (Bass, Gesang) Mirko Triphaus (Keyboard, Gesang), Alexander Schmitz (Gitarre, Gesang) und Jan Zimmer (Schlagzeug) verstehen es exzellent zu performen und ihr Publikum von der ersten Sekunde an mitzureißen.

Die Besucherzahl hatte sich bei dieser Oldie-Night nach dem Auftakt noch einmal gesteigert, die Fans warteten unmittelbar vor der Bühne ungeduldig darauf, dass es endlich losging. Aus den Boxen dröhnte dann der Sound der 80er, 90er und Nuller Jahre und der ließ niemanden kalt. Auch leichter Nieselregen zu Anfang des Auftritts schreckte da niemanden ab. „Oldie-Night-forever“ – das gilt seit fast drei Jahrzehnten jedes Jahr neu.

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