Eichenprozessionsspinner
Raupen machen die große Flatter

Steinfurt -

Die Endlos-Prozession scheint jetzt doch so langsam zu einem Ende zu kommen. Der Eichenprozessionsspinner macht die große Flatter – aus den fies-gefährlichen Raupen werden die harmlosen und unscheinbaren kleinen Falter. Das bedeutet für die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs: durchatmen.

Dienstag, 16.07.2019, 16:24 Uhr
Die Prozession nimmt langsam ein Ende: Die Eichenprozessionsspinner an den Bäumen werden jetzt weniger.
Die Prozession nimmt langsam ein Ende: Die Eichenprozessionsspinner an den Bäumen werden jetzt weniger. Foto: Axel Roll

„Seit zwei Wochen sind die Meldungen aus der Bevölkerung über die Gespinste rückläufig“, freut sich Leiterin Kerstin Timmers . Gestern war ein Trupp mit Schutzanzügen und Industriestaubsauger nochmals draußen, um einige Nester zu beseitigen. Jetzt ist erstmal Ruhe.

„Das war im vergangenen Jahr genauso“, weiß die Bauhof-Chefin. Wenn die Spinner das Fliegen lernen, ist Ruhe. Mit den verbliebenen Härchen habe der Wind dann leichtes Spiel.

Im Mai und Juni, der Hoch-Zeit der Eichenprozessionsspinner-Plage, wurden dem Bauhof insgesamt 170 Standorte auf öffentlichen Flächen gemeldet, auf denen der ungebetene Gast sein krabbelndes Unwesen trieb. Da kamen dann noch einmal 60 Plätze auf privatem Grund und Boden dazu, blickt Kerstin Timmers in ihre diesjährige Statistik. „Da waren zwei Trupps tagelang ohne Unterbrechung unterwegs“, erläutert die Leiterin des Baubetriebshofs. Wo die Viecher überall aktenkundig wurden, zeigt übrigens einer interaktive Karte des Kreises Steinfurt, die auch auf der Homepage der Stadt zu sehen ist. Kerstin Timmers: „Kaum zu glauben, dass der Eichenprozessionsspinner noch vor wenigen Jahren in Sachsen auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten stand.“

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