Holzobjekte zum Geschichtstag
Vom Frieden künden und Anerkennung erzeugen

Steinfurt -

Passanten bleiben stehen, schauen auf die Hinweistafeln, kommen mit den Jugendlichen ins Gespräch – keine Frage, die beiden Friedenstauben, die am Dienstagvormittag vor dem Borghorster Heimathaus und an der Ecke Steinstraße/Leerer Straße in Burgsteinfurt aufgestellt worden sind, verfehlen ihre Wirkung nicht. Die mit Regenbogenmotiv und Symbolen der Judenverfolgung während der NS-Zeit bemalten Holzobjekte weisen auf den vom Kulturforum organisierten kommenden 5. Steinfurter Geschichtstag hin.

Mittwoch, 28.08.2019, 15:02 Uhr
Jugendwerkstattleiter Peter Kücking (l.), seine Mitarbeiter Patrick Klinge (2.v.r.) und Sabine Wiesmann (4. v.r.) sowie Dr. Peter Krevert vom Kulturforum (r.) freuen sich mit den Jugendlichen über die Fertigstellung der Holzobjekte – hier die Burgsteinfurter Variante.
Jugendwerkstattleiter Peter Kücking (l.), seine Mitarbeiter Patrick Klinge (2.v.r.) und Sabine Wiesmann (4. v.r.) sowie Dr. Peter Krevert vom Kulturforum (r.) freuen sich mit den Jugendlichen über die Fertigstellung der Holzobjekte – hier die Burgsteinfurter Variante. Foto: Ralph Schippers

Passanten bleiben stehen, schauen auf die Hinweistafeln, kommen mit den Jugendlichen ins Gespräch – keine Frage, die beiden Friedenstauben, die am Dienstagvormittag vor dem Borghorster Heimathaus und an der Ecke Steinstraße/Leerer Straße in Burgsteinfurt aufgestellt worden sind, verfehlen ihre Wirkung nicht. Die mit Regenbogenmotiv und Symbolen der Judenverfolgung während der NS-Zeit bemalten Holzobjekte weisen auf den vom Kulturforum organisierten kommenden 5. Steinfurter Geschichtstag hin. Geschaffen worden sind sie von Jugendlichen der Jugendwerkstatt Steinfurt der Ev. Jugendhilfe Münsterland unter Begleitung der Künstlerin Iris Bittner.

Geschichtstag-Organisator Dr. Peter Krevert gab anlässlich der Aufstellung der beiden Kunstobjekte seiner Freude darüber Ausdruck, dass es nach der Premiere 2016, als das Thema Auswanderung im Fokus des Geschichtstags stand, wiederum zu einer fruchtbaren Kooperation mit der Jugendwerkstatt gekommen sei. Gleiches gelte indes auch für die weiteren Unterstützer, zu denen unter anderem die beiden Heimatvereine, Stadtarchiv und Stadtbibliothek sowie Einzelpersonen zählen. Wenn Erfahrung und jugendliche Kreativität bei einem Geschichtsthema aufeinander treffen, sei das eine gute Mischung, so Krevert.

„Für die Jugendlichen ist so ein Projekt ein großer Gewinn“, ergänzt Werkstattleiter Peter Kücking. Sie beschäftigten sich auf diese Weise mit wichtigen historisch-politischen Themen und seien zugleich gemeinschaftlich handwerklich tätig. Und da die Kunstobjekte im öffentlichen Fokus stehen, bekämen sie auch viel Anerkennung für das Geleistete.

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