Überfälle auf Tankstellen auch in Steinfurt
Angeklagter streitet alles ab

Steinfurt/Münster -

Ein 37-Jähriger aus Greven soll im Oktober und November Tankstellen in Steinfurt und Münster überfallen haben. Die Staatsanwaltschaft hat jeden Fall als schweren Raub angeklagt.

Freitag, 06.09.2019, 16:10 Uhr aktualisiert: 06.09.2019, 16:22 Uhr
Überfälle auf Tankstellen auch in Steinfurt: Angeklagter streitet alles ab
Foto: dpa

Beim Prozessauftakt am Landgericht Münster stritt der Mann am Freitag ab, etwas mit den Überfällen zu tun zu haben.

Der tatsächliche Täter (möglicherweise waren es auch verschiedene) war jeweils maskiert und mit einem Fahrrad zu den Orten gefahren. An einer Tankstelle an der Carl-Benz-Straße in Steinfurt hatte jemand am 21. Oktober zur Abschreckung ein Messer auf die Theke gelegt und knapp 1000 Euro erbeutet. Eine Woche später überfiel erneut jemand die Tankstelle. Beute diesmal: 1600 Euro. Am 7. November wurde der Mitarbeiterin einer Tankstelle in Nienberge eine Tüte mit einem Gegenstand darin entgegengehalten. Der Täter flüchtete mit 355 Euro.

Nach dem zweiten Fall hatte die Polizei etwa eineinhalb Kilometer entfernt vom Tatort im Grün eine Hose gefunden, an der unter anderem die DNA des Greveners haftete. Der erklärte nun, die Hose womöglich weggeworfen zu haben, als er einmal „im Wald übernachtet“ habe.

Vorgeworfen wird dem Mann unter anderem auch, bei einem Einbruch in eine Tankstelle an der Altenberger Straße in Steinfurt im Dezember mindestens 97 Schachteln Zigaretten geklaut und in Münster versucht zu haben, sie zu verkaufen. Der Angeklagte behauptete, die Zigaretten in der Drogenszene in Münster gegen Geld und Kokain bekommen zu haben

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