Stadt will den Hochwasserschutz verbessern
„Wir müssen umdenken“

Steinfurt -

Toi, toi, toi. In diesem Jahr hat Steinfurt – bislang – Glück gehabt. Borghorst wie Burgsteinfurt sind trotz einiger Unwetterwarnungen von dramatischem Hochwasser verschont geblieben. „Das kann in den nächsten Jahren schon wieder ganz anders aussehen“, warnt der Technische Beigeordnete Hans Schröder und ruft den August 2010 in Erinnerung, als am Oranienring zig Keller vollgelaufen sind und um Haaresbreite die Borghorster Kläranlagen übergelaufen wären. „Dass der Klimawandel bei uns angekommen ist, liegt auf der Hand“, sieht der Baudezernent die Notwendigkeit, sich auf Starkregen besser vorzubereiten. Eine Mammutaufgabe, die nicht nur viel Zeit, sondern auch eine Menge Geld kosten wird. Von Axel Roll
Montag, 09.09.2019, 15:58 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 09.09.2019, 15:58 Uhr
Die Starkregenereignisse, wie hier in Warendorf, nehmen auch im Münsterland zu. Die Städte müssen reagieren, ist der Technische Beigeordnete Hans Schröder überzeugt.
Die Starkregenereignisse, wie hier in Warendorf, nehmen auch im Münsterland zu. Die Städte müssen reagieren, ist der Technische Beigeordnete Hans Schröder überzeugt. Foto: Engbert
Schritt eins ist so gut wie gemacht. Hans Schröder: „Wir haben für das städtische Abwassernetz eine Bestandsaufnahme gemacht.“ Der Digitalisierung sei Dank, ist mittlerweile jeder Straßengully erfasst. Über diese Daten wurde eine Karte mit der Topografie Steinfurts gelegt. Wo ist ein Hügel, wo ein Tal?
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Klassenausflug zum Klimastreik ist nur die Ausnahme
Besonders die Schülerinnen und Schüler kamen am Freitag mit zahlreichen kreativen, selbst gemalten Transparenten zum Klimastreik auf den Prinzipalmarkt.
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