Pfarrer Markus Dördelmanns Abschied von St. Nikomedes
„Ich bin reich beschenkt worden“

STeinfurt -

Mit einem feierlichen und sehr gut besuchten Gottesdienst in der St. Nikomedeskirche verbunden mit der Gelegenheit, sich hernach persönlich im OT- Heim zu begegnen, hat sich Pfarrer Markus Dördelmann am Sonntag von der Gemeinde St. Nikomedes verabschiedet.

Sonntag, 29.09.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 30.09.2019, 11:36 Uhr
Voll besetzt war die Pfarrkirche St. Nikomedes zum Abschied von Pfarrer Dördelmann (M.). Zusammen mit Diakon Dieter Runde (l.) und Pfarrer em. Alfred Brunstermann verließ er die Kirche. Im OT-Heim bestand anschließend die Möglichkeit, sich persönlich von ihm zu verabschieden.
Voll besetzt war die Pfarrkirche St. Nikomedes zum Abschied von Pfarrer Dördelmann (M.). Zusammen mit Diakon Dieter Runde (l.) und Pfarrer em. Alfred Brunstermann verließ er die Kirche. Im OT-Heim bestand anschließend die Möglichkeit, sich persönlich von ihm zu verabschieden. Foto: Karl Kamer

Durch viele Banner- und Fahnenträger der Vereine, einer großen Zahl an Messdienern und Geistlichen beim Einzug in die Kirche, das gemeinsame Beten und Singen sowie Händeschütteln, Umarmungen und aufmunternde Worte zum Abschluss, wurde die Abschlussfeier sehr beeindruckend.

Weit über 100 Sängerinnen und Sänger aus dem Kirchenchor, Cantata und „Sing with Joy“ gestalteten die Messe unter der Leitung von Peter Winkens musikalisch. Kantor Markus Lehnert zog zum Auszug mit dem Stück „Fanfare with Promenade“ von Rosalie Bonighto alle Register der Fleiter-Orgel. Dazu setzte der Küster Peter Timmerhues das große Stiftsgeläut in Bewegung.

„Ich bin reich beschenkt worden“, erinnerte Dördelmann in seiner Predigt an viele Momente, Augenblicke und Begegnungen in seiner Steinfurter Zeit von 2010 bis heute. Viele Freundschaften seien entstanden, doch jetzt sei die Zeit eines Neuaufbruchs gekommen, sagte Dördelmann. „Es geht nur einer weg, der Rest bleibt“, war die gute Botschaft des scheidenden Pfarrers

„Einander ein Stück vom Himmel schenken“, das sei der Grundauftrag, der über allem gestanden habe. Als er sich mit dem Satz „Es war mit euch ein Vergnügen“ schloss, kam lange anhaltender stehender Applaus auf.

Bei den Grußworten der Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer , den Vertretern des Kreises Steinfurt und der evangelischen Kirche sowie der Pfarrei wurde Dördelmanns Bekenntnis zur Ökumene mit einer konkurrenzfreien und geschwisterlichen Verbundenheit besonders herausgestellt. Der scheidende Pfarrer habe der Kirche auch mit dem Nepomukforum in Burgsteinfurt, der Renovierung des Pfarrhauses, dem neuen Pfarrbüro in der Villa Fleiter und der umgestalteten Marienkirche ein modernes Gesicht gegeben. Claudia Bögel-Hoyer lud Dördelmann ein, bei der Rückgabe des Borghorster Stiftskreuzes dabei zu sein. Seine Zusage, zu diesem Ereignis zurückzukehren, gab der Geistliche vor der ganzen Gemeinde.

Markus Dördelmann freute sich besonders über die Abschiedsbriefe aus den Partnergemeinden in Indien, Moldawien und El Salvador. Für diese Partner war auch die Kollekte der Abschlussmesse in St. Nikomedes bestimmt.

Zunächst zieht Dördelmann nun zu seinem Bruder Stefan nach Ibbenbüren, der in der Pfarrei St. Mauritius als Pfarrer tätig ist. In gut vier Wochen werde Klarheit über seinen weiteren Weg herrschen, gab er in seinem Schlusswort bekannt.

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