Yvonne Hoppe-Engbring auf der Frankfurter Buchmesse
„Inspirierend, intensiv und international“

Steinfurt/Frankfurt -

„Inspirierend, international, intensiv“. So beschreibt Yvonne Hoppe-Engbring ihre persönlichen und im Wortsinn druckfrischen Impressionen von der Frankfurter Buchmesse. In diesem Jahr ist die studierte Kommunikationsdesignerin als Illustratorin an gleich drei Neuerscheinungen und zwei Neuauflagen beteiligt gewesen.

Dienstag, 22.10.2019, 15:18 Uhr aktualisiert: 23.10.2019, 17:02 Uhr
Yvonne Hoppe-Engbring auf der Frankfurter Buchmesse, wo die Burgsteinfurter Illustratorin mit gleich drei Neuerscheinungen und zwei Neuauflagen vertreten war.
Yvonne Hoppe-Engbring auf der Frankfurter Buchmesse, wo die Burgsteinfurter Illustratorin mit gleich drei Neuerscheinungen und zwei Neuauflagen vertreten war. Foto: Privat

„Inspirierend, international, intensiv“. So beschreibt Yvonne Hoppe-Engbring ihre persönlichen und im Wortsinn druckfrischen Impressionen von der Frankfurter Buchmesse . „Schon im Shuttlebus zu den Messehallen hört man die vielen verschiedenen Sprachen und ist umringt von Menschen, die Bücher lieben. Das ist einfach toll“, meint die Steinfurterin, für die der Besuch der weltgrößten Buchmesse mittlerweile zum Job gehört.

In diesem Jahr ist sie als Illustratorin an gleich drei Neuerscheinungen und zwei Neuauflagen beteiligt. In dem Papp-Bilderbuch „Gott macht alles Kleine groß“ hat sie die Reimtexte des bekannten Kleinkünstlers und Schauspielers Erwin Grosche mit ihren zauberhaften Bildern veranschaulicht. So ist zum Beispiel die riesige Sonnenblume, die von oben mit Sonnenlicht und von unten mit Wasser versorgt wird, eine schon für Zweijährige verständliche Darstellung des Wachstums in der Natur.

Die beiden weiteren Neuerscheinungen, die die studierte Kommunikationsdesignerin illustriert hat, sind im Eschbach-Verlag erschienen und für Erwachsenen gedacht. Unter dem Titel „Das Sonnengeheimnis“ hat der Schweitzer Schriftsteller Max Bolliger Geschichten, Märchen und Parabeln versammelt, deren Botschaften mal nachdenklich-berührend, mal heiter und verschmitzt sind.

Das zweite Buch ist eine Neuerscheinung des Dickens-Weihnachtsklassikers, heißt „Die drei Geister der Weihnacht“ und hat die Fantasie von Hoppe-Engbring ins England des 19. Jahrhunderts gelenkt. „Als Illustratorin fühle ich mich dem Text verpflichtet. Das bedeutet, dass sich meine Bilder an den Worten orientieren und diese möglichst gut veranschaulichen sollen. Deshalb gibt es bereits in der Entwurfsphase einen engen Austausch mit den Lektoren“, erklärt sie.

Ihre ursprünglichen Zeichnungen für „Die drei Geister der Weihnacht“, waren dem Lektorat beispielsweise zu skurril. So viel zu den erfolgreich abgeschlossenen Projekten.

Eine aktuelle Herzensangelegenheit der Steinfurterin ist das gemeinsame Buchprojekt mit ihrer Tochter Lina. Die Heilerziehungspflegerin hat eine Geschichte vom kleinen Ritter Drachenherz geschrieben, illustriert natürlich von der Mama. Um dafür einen Verlag zu finden, war die Buchmesse ebenfalls eine gute Adresse und vielleicht gibt es für die beiden Engbring-Frauen dann nächstes Jahr eine gemeinsame Neuerscheinung.

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