Aktuelle Berechnung des Landesamts IT.NRW
Pendlerströme in Steinfurt steigen kontinuierlich

Steinfurt -

Der Anteil der in der Kreisstadt lebenden Erwerbstätigen, die täglich in eine andere Stadt pendeln, um dort zu arbeiten, ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Wie aus der in der vergangenen Woche veröffentlichten Pendlerberechnung von IT.NRW als statistisches Landesamt hervorgeht, hatten im vergangenen Jahr 10 652 Steinfurter Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz außerhalb der Stadtgrenze. Das entspricht einer Auspendlerquote von 57,5 Prozent. 2013 hatte diese bei 55,3 Prozent oder 9510 Personen gelegen.   Foto:

Sonntag, 03.11.2019, 16:26 Uhr

Im Vergleich zu den 396 Kommunen des Landes NRW ist die Quote allerdings (noch) relativ moderat: Bezogen auf die höchste Auspendlerquote liegt Steinfurt lediglich auf Rang 292.

Bei der Einpendlerquote (54,6 Prozent) verhält es sich ähnlich: Im Vergleich rangiert die Kreisstadt auf Platz 222, das heißt, es gibt landesweit 221 Kommunen, die eine höhere Einpendlerquote haben. Auch hier stiegen die Zahlen in den vergangenen Jahren weiter an: Während aktuell jeden Tag 9495 Arbeitnehmer in die Stadt kommen, um dort ihrer Erwerbstätigkeit nachzugehen, waren es 2013 etwas mehr als 8300.

Addiert man die Aus- und Einpendler, kommt man für das Jahr 2018 auf eine Zahl von 20 147. Hinzu kommen weitere 7884 Erwerbstätige, die innerhalb der Stadtgrenzen pendeln (2013: 7684).

Der stetig wachsende Strom der Erwerbspendler stellt die Stadt vor große infrastrukturelle Herausforderungen, gerät das innerstädtische Verkehrsnetz gerade zu Stoßzeiten doch immer mehr an die Belastungsgrenze. Mitfahr- und Car-Sharing-Angebote, eine Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs sowie der Ausbau von Rad-Velorouten als Alternative zum Auto könnten Abhilfe schaffen.

Das Landesamt berücksichtigt bei der Berechnung der Pendlerströme alle Erwerbstätigen unabhängig vom Umfang ihrer Tätigkeit. Inkludiert sind neben den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten also auch geringfügig Beschäftigte, Beamte und Selbstständige.

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