Mitglieder regeln Personalsituation nach Rücktritten von Krüler und Dissel neu
Frank Schünemann führt jetzt die Wilmsberger

Borghorst -

Frank Schünemann ist optimistisch: Die Wilmsberger Schützen sind nach der Diskussion um gleichgeschlechtliche Königspaare, dem Rücktritt von Präsident Andreas Krüler und Kassierer Jürgen Dissel und der personellen Neuordnung im Vorstand in ruhigeres Fahrwasser zurückgekehrt.

Montag, 04.11.2019, 17:04 Uhr
Nach dem Rücktritt von Andreas Krüler und Jürgen Dissel (6. und 12. v.l.) wählten die Wilmsberger Schützen Frank Schünemann (9.v.l.) zum kommissarischen Vorsitzenden.
Nach dem Rücktritt von Andreas Krüler und Jürgen Dissel (6. und 12. v.l.) wählten die Wilmsberger Schützen Frank Schünemann (9.v.l.) zum kommissarischen Vorsitzenden. Foto: Schwarthoff

Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Sonntag wurde Schünemann , bislang Schriftführer, zum kommissarischen Vorsitzenden gewählt. „Erst einmal bis zur Abrechnungsversammlung im März“, erläuterte der Hotelier auf Anfrage. Ingo Borgmann beerbt ihn auf dem Schriftführer-Posten. Die Nachfolge des langjährigen Kassierers Jürgen Dissel tritt Dirk Krabbe an. Frank Schünemann betont: „Ich habe mich nicht in die erste Reihe gedrängt.“ Um den Verein nach vorne zu bringen, habe er sich aber nicht gegen seine Wahl gestellt.

Die Frage, ob es bei den Wilmsbergern gleichgeschlechtliche Königspaare geben darf, wurde am Sonntag gar nicht weiter diskutiert. „Der Grundsatzbeschluss ist ja gefallen“, so der neue Vorsitzende. Nämlich mit deutlicher Zustimmung der Mitglieder. Danach hatten, wie berichtet, Andreas Krüler und Jürgen Dissel im September ihren Rücktritt angekündigt. Beiden wurde am Sonntag für ihr Engagement für den Verein gedankt.

Bei der Versammlung in der alten Wilmsberger Schule beschäftigten sich die Wilmsberger schon mit der Dreigestirngestellung in der Session 2021/22. Jedes Mitglied wird bis dahin pro Jahr fünf Euro zahlen, um die Mehrausgaben für den Verein aufzufangen. Die Proklamation des Wilmsberger Dreigestirns findet am 15. November statt, einen Tag vor der Zepterübergabe des städtischen Dreigestirns.

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