Neuer Pfarrer in St. Nikomedes: Dr. Jochen Reidegeld
Auf Menschen zugehen und zuhören

Steinfurt -

Am Donnerstagabend hat er sich als Kandidat zunächst dem Seelsorgeteam, dann dem Pfarreirat und schließlich dem Kirchenvorstand vorgestellt, am Freitagvormittag hat es das Bischöfliche Generalvikariat dann – nach der einhelligen Befürwortung der Gremien vor Ort – offiziell bekanntgegeben: Dr. Jochen Reidegeld wird Nachfolger von Markus Dördelmann als Leitender Pfarrer der Pfarrgemeinde St. Nikomedes.

Freitag, 08.11.2019, 14:34 Uhr aktualisiert: 10.11.2019, 14:04 Uhr
Wird Ende Januar als Nachfolger von Markus Dördelmann als Leitender Pfarrer von St. Nikomedes eingeführt: Dr. Jochen Reidegeld.
Wird Ende Januar als Nachfolger von Markus Dördelmann als Leitender Pfarrer von St. Nikomedes eingeführt: Dr. Jochen Reidegeld. Foto: pbm

Am Donnerstagabend hat er sich als Kandidat zunächst dem Seelsorgeteam, dann dem Pfarreirat und schließlich dem Kirchenvorstand vorgestellt, am Freitagvormittag hat es das Bischöfliche Generalvikariat dann – nach der einhelligen Befürwortung der Gremien vor Ort – offiziell bekanntgegeben: Dr. Jochen Reidegeld wird Nachfolger von Markus Dördelmann als Leitender Pfarrer der Pfarrgemeinde St. Nikomedes. Am 26. Januar 2020 (Sonntag) wird der 50-jährige Geistliche, der seit 2010 stellvertretender Generalvikar des Bistums ist, seinen Dienst in der Steinfurter Gemeinde antreten. Bis dahin nimmt weiter Pfarrer em. Heinrich Wernsmann interimsweise diese Position ein. Reidegeld soll zudem auch Kreisdechant werden – diese Funktion ist traditionell mit dem Amt des Steinfurter Gemeindepfarrers gekoppelt. Die Zustimmung des Diözesanrates dazu steht zwar noch aus, gilt aber mehr oder weniger als Formalie.

„Er wirkt sehr authentisch und engagiert – wir freuen uns auf den neuen Pfarrer“, gab Mechthild Upmann, Vorsitzende des Pfarreirates St. Nikomedes ihre Eindrücke von der Vorstellung Reidegelds wieder. Ausgiebig hätten die kirchlichen Gremien, denen ein Mitspracherecht bei der Besetzung zusteht, von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, dem Kandidaten Fragen zu stellen. Dabei habe er einen „sehr überzeugenden Eindruck“ hinterlassen. Mechthild Upmann freut es besonders, dass es gelungen ist, die Vakanz kurz zu halten. „Eine so große Gemeinde wie St. Nikomedes braucht eine engagierte Führungspersönlichkeit.“

Ins gleiche Horn stößt Martin Varwick . „Wir sind Bischof Genn dankbar, dass der neue Pfarrer schon Ende Januar kommt“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands auf Anfrage. Reidegeld sei kompetent und menschlich sehr sympathisch aufgetreten und habe deutlich gemacht, dass es ihm nach seiner Zeit als stellvertretender Generalvikar ein Anliegen sei, den Schwerpunkt seiner Tätigkeit jetzt auf die Seelsorge zu legen.

„Es ist wichtig, ihm in dieser Hinsicht einen Vertrauensvorschuss zu geben“, appelliert Varwick an die Gemeindemitglieder und hofft, dass dem neuen Pfarrer so ein guter Start an neuer Wirkungsstätte gelingt. Varwick: „Pfarrer Reidegeld betritt in jedem Fall ein gut bestelltes Feld, dass ihm sein Vorgänger hinterlassen hat.“

Heinrich Wernsmann sieht im neuen Pfarrer vor allem einen guten Seelsorger. „Er kann gut auf Menschen zugehen und ihnen zuhören“, weiß der 78-Jährige aus eigener Erfahrung. Vor über zwei Jahrzehnten hat Wernsmann mit dem damals noch jungen Geistlichen eine Zeit lang in Münster zusammengewohnt.

Wernsmann bezeichnete es als ein „Geschenk für die Gemeinde St. Nikomedes“, dass die Übergangszeit vom Abschied Dördelmanns Ende September bis zur Einführung seines Nachfolgers so kurz gehalten werden konnte. Persönlich könne er als Stellvertreter die Zeit bis dahin auch dank der guten Unterstützung eines großen Teams an Ehren- und Hauptamtlichen gut überbrücken.

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