18. Unternehmerfrühstück der Stadt in der Kreissparkasse
Alte Denkmuster aufbrechen und neue Strategien entwickeln

Steinfurt -

Beim mittlerweile 18. Unternehmerfrühstück der Stadt Steinfurt war am Mittwochmorgen alles von der Wirtschaftsförderung und der Kreissparkasse als Gastgeber vorbereitet, gut gestärkt jede Menge Informationen über aktuelle Entwicklungen in der Kreisstadt aufzunehmen, sich auszutauschen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen.

Donnerstag, 14.11.2019, 06:00 Uhr
Die Kreissparkasse war am Mittwochmorgen Gastgeber des 18. Unternehmerfrühstücks. Über 75 Firmenvertreter aus beiden Ortsteilen waren der Einladung gefolgt.
Die Kreissparkasse war am Mittwochmorgen Gastgeber des 18. Unternehmerfrühstücks. Über 75 Firmenvertreter aus beiden Ortsteilen waren der Einladung gefolgt. Foto: Drunkenmölle

Der Kaffee heiß, die Orangen gepresst, die backfrischen Brötchen reichlich belegt: Beim mittlerweile 18. Unternehmerfrühstück der Stadt Steinfurt war am Mittwochmorgen alles von der Wirtschaftsförderung und der Kreissparkasse als Gastgeber vorbereitet, gut gestärkt jede Menge Informationen über aktuelle Entwicklungen in der Kreisstadt aufzunehmen, sich auszutauschen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Rund 75 Firmen-Vertreter waren der Einladung von Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer und Wirtschaftsförderin Debbie Kattenbeck ins Kommunikationszentrum der Kreissparkasse gefolgt, mehr darüber zu erfahren, wie es gelingt, „alte Denkmuster aufzubrechen und neue Strategien zu entwickeln“.

Den Veranstaltungstitel nahm die Bürgermeisterin gerne auf, Neuigkeiten aus Verwaltung und Politik mitzuteilen. „Wir können endlich durchatmen“, beschrieb sie ihre Erleichterung, im neuen Jahr raus aus der Haushaltssicherung zu kommen. Bögel-Hoyer listete neue Gewerbeansiedlungen und Firmenerweiterungen auf. Sie kündigte an, dass das Leerstandsmanagement in den Innenstädten wieder angekurbelt wird. Auch die Einführung des Stadt-Gutscheins stehe unmittelbar bevor.

Bögel-Hoyer verbreitete darüber hinaus große Zuversicht, dass in Zusammenhang mit der Entwicklung der alten Websaal-Flächen in Borghorst und dem Ausbau des benachbarten Krankenhaus-Standorts die Knoten bald durchgeschlagen werden können. „Wir stehen kurz davor. Da ist kein kleiner Schein, sondern ein großes Licht zu erkennen. Wir sind ein gutes Stück weiter“, war Bögel-Hoyer optimistisch, dass sich eine städtebauliche Lösung für das gesamte Quartier abzeichnet. Konkreter wollte sie mit Rücksicht auf die laufenden Verhandlungen allerdings nicht werden.

Wie und wo die Kreissparkassen mittlerweile die Digitalisierung in ihren Geschäftsfeldern vorantreibt, machte Hausherr und Sparkassen-Vorstand Heinz-Bernd Buss an Beispielen deutlich. Die am meisten besuchte Filiale sei mittlerweile die Internet-Filiale. 23 000 Kunden seien dort täglich unterwegs. Buss erklärte, dass Digitalisierung in allen Bereichen voranschreitet, die Kreissparkasse aber weiterhin durch persönliche Beratung und Nähe zu ihren Kunden punkten wolle.

Was „Eine Welt ohne Zinsen“ bedeutet, führte im Anschluss Jürgen Buskamp aus. Auch wenn der Zins weg und die Stimmung mancherorts schlecht sei, so sei die Lage längst nicht so hoffnungslos wie es den Anschein hätte. Der Fachmann fürs Private Banking nahm den Veranstaltungstitel auf, alte Denkmuster abzulegen und sich neuen Anlagestrategien mit kalkulierbaren Risiken, wie sie die Aktienmärkte bieten, zu öffnen. „Die Dividende ist der bessere Zins“, empfahl Buskamp, sich neu zu orientieren.

Eine Neuorientierung bei der Suche nach Nachwuchskräften empfahl auch Frank Beckert von Intradus.digital aus Ahaus. Beckert berichtete von der Entwicklung und Einführung der AzubiMatch.App, die junge Menschen und Unternehmen auf einfache, schnelle und coole Art zusammenbringen soll. Die Idee sei es, das intuitive Online-Tool auch in Steinfurt zu verbreiten. Gespräche darüber seien mit der Stadtverwaltung bereits geführt worden. Mindestens 40 Unternehmen müssen mitmachen, damit das Matching-Portal geöffnet werden kann.

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Im März soll das nächste Unternehmerfrühstück stattfinden. Wer dann in die Gastgeberrolle schlüpfen möchte, kann sich bei Debbie Kattenbeck im Rathaus, Telefon 0 25 52/92 51 57, E-Mail kattenbeck@stadt-steinfurt.de melden.

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