Car-Sharing
Adam wartet an der Mühlenstraße

Steinfurt -

Das Car-Sharing-Angebot in der Kreisstadt nimmt Fahrt auf: Seit Freitag steht auf dem Parkplatz Mühlenstraße in Burgsteinfurt das zweite Fahrzeug des Anbieters „Stadtteilauto“ aus Münster.

Freitag, 15.11.2019, 16:06 Uhr aktualisiert: 15.11.2019, 16:30 Uhr
Daumen hoch für das Car-Sharing in Steinfurt: Debbie Kattenbeck (Stadt Steinfurt), Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, Annegret Brinkschulte (Unterstützerin und Nutzerin des Car-Sharing in Steinfurt) sowie Till Ammann (Anbieter Stadtteilauto) freuen sich über den aktuellen Neuzugang im lokalen Car-Sharing-Pool, einen Opel Adam.
Daumen hoch für das Car-Sharing in Steinfurt (v.l.): Debbie Kattenbeck (Stadt Steinfurt), Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, Annegret Brinkschulte (Unterstützerin und Nutzerin des Car-Sharing in Steinfurt) sowie Till Ammann (Anbieter Stadtteilauto) freuen sich über den aktuellen Neuzugang im lokalen Car-Sharing-Pool, einen Opel Adam. Foto: Ralph Schippers

Das Car-Sharing-Angebot in der Kreisstadt nimmt Fahrt auf: Seit Freitag steht auf dem Parkplatz an der Mühlenstraße in Burgsteinfurt das zweite Fahrzeug des Anbieters „Stadtteilauto“ aus Münster. Der nigelnagelneue Opel Adam, in trendiger rot-schwarzer Zweifarbenlackierung gehalten, ergänzt den VW Polo, der bereits seit einiger Zeit an der FH von Kunden genutzt wird.

„Ich gehöre zu den ausdrücklichen Befürwortern des Car-Sharing“, freute sich Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer über die Ausweitung des bestehenden Angebots. Sie sieht die Dienstleistung als wichtige Ergänzung zu den bestehenden ÖPNV- und Bahnangeboten, die zudem den Vorteil biete, dass sie fahrtzeitenunabhängig genutzt werden könne.

Stadtteilauto-Geschäftsführer Till Ammann kündigte an, dass im Februar in Borghorst ein weiteres Car-Sharing-Fahrzeug bereitgestellt wird. Der Astra-Kombi wird auf dem Parkfläche südlich der Kolpingstraße seinen Standort haben und schließt die noch vorhandene Lücke in der Fahrzeugpalette des Anbieters in Steinfurt in der Mittelklasse. Zwischen Astra und Adam steht ein Corsa, der am FH-Standort kurzfristig den Polo ersetzen soll.

Ammann könnte es sich vorstellen, mittelfristig das Car-Sharing-Angebot in Steinfurt auf „bis zu zehn Fahrzeuge“ auszuweiten. Das Leihauto sei eine gute Alternative zum Zweitwagen. Studien hätten ergeben, dass Kunden eigene Autos abschaffen und häufiger Bus und Bahn sowie das eigene Fahrrad benutzen. So trage das Car-Sharing auch zur Umweltschonung bei.

Für eine Nutzung des Steinfurter Car-Sharing-Angebots muss sich der Kunde zunächst bei „Stadtteilauto“ registrieren. Eine Fahrt kann anschließend per App, im Web oder auch ganz klassisch via Telefon gebucht werden. Mittels einer Chipkarte, die an einen hinter der Windschutzscheibe angebrachten Sensor gehalten wird, kann das Fahrzeug geöffnet werden. Nach Eingabe einer PIN in den im Handschuhfach installierten Bordcomputer kann die Fahrt gestartet werden.

Das Angebot sei nicht nur für Privatleute, sondern auch für Unternehmen interessant, die auf diese Weise Spitzen in der Mobilitätsnachfrage abfedern könnten, so Ammann weiter.

Die Ausweitung des lokalen Car-Sharing-Angebots war von der Grünen-Fraktion im Stadtrat auf den Weg gebracht und vom Umweltausschuss im Sommer befürwortet worden, erinnerte Debbie Kattenbeck von der Stadtverwaltung. Es läuft zunächst über 24 Monate. Nach einem halben Jahr soll eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durchgeführt werden.

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