Streuobstwiese in Ostendorf als Azubi-Projekt der Stadtwerke
Wenn viele das Gleiche wollen

Steinfurt -

Rolf Echelmeyer ist mächtig stolz auf seine drei Auszubildenden. „Die haben hier einen super Job gemacht“, blickte der Stadtwerke-Geschäftsführer über die Wiese, auf der rund 60 junge Obstbäume ihre noch dünnen Zweige in den grauen Ostendorfer Himmel recken. Christian Schröder, Jan Bockholt und Simon Scharlau hatten seit Monaten auf den gestrigen Donnerstag hingearbeitet. Denn mit Loch graben, Baum rein , Loch wieder zu, war es bei diesem komplexen Projekt nicht getan. . .

Donnerstag, 21.11.2019, 15:46 Uhr
Gemeinsamkeit macht stark: Landrat Klaus Effing, Rainer Westers von der Kooperation der Landwirte mit der Wasserwirtschaft, Stadtwerke-Geschäftsführer Rolf Echelmeyer, Rotary-Präsident Prof. Dr. Stefan Brües sowie die Azubis Christian Schröder, Simon Scharlau und Jan Bockholt (v.l.).
Gemeinsamkeit macht stark: Landrat Klaus Effing, Rainer Westers von der Kooperation der Landwirte mit der Wasserwirtschaft, Stadtwerke-Geschäftsführer Rolf Echelmeyer, Rotary-Präsident Prof. Dr. Stefan Brües sowie die Azubis Christian Schröder, Simon Scharlau und Jan Bockholt (v.l.). Foto: Axel Roll

Die Streuobstwiese in Ostendorf am Fahrradweg Richtung Emsdetten konnte nur entstehen, weil viele unterschiedliche Partner das Gleiche wollten. Neben den Stadtwerken ist da an erster Stelle der Rotary Club Steinfurt zu nennen, dessen Mitglieder die angepflanzten Bäume bezahlt haben. Präsident Prof. Dr. Stefan Brües: „Rotary hat es sich global zum Ziel gesetzt, Bäume zu pflanzen.“ Dann ist der Denkmalpflege-Werkhof mit im Boot, der nicht nur das Anpflanzen, sondern auch auf Dauer die Pflege der Anlage übernommen hat. Darüber hinaus haben die Mitarbeiter nicht nur schicke Insektenhotels installiert, sondern Bänke und Tisch inklusive Schautafeln aufgestellt. Auf denen kommen die nächsten Beteiligten ins Spiel, das sind die Landwirte, die in einer seit 30 Jahren bestehenden Kooperation mit den Stadtwerken ihren Beitrag zur Trinkwasserqualität in Steinfurt leisten. Das vier Hektar große Areal liegt im Einzugsbereich eines der vier Brunnenfelder. Die Bäume helfen, nicht nur Kohlendioxid, sondern auch Stickstoff zu binden.

Entstanden ist die Idee für die Wiese, auf der Obst naschen demnächst sogar erwünscht ist, durch einen Flächentausch mit dem Kreis Steinfurt, der nahe des Wasserwerks in Ahlintel einen Bach renaturieren möchte und dafür die Wiese in Ostendorf anbot. Landrat Klaus Effing: „Dafür darf ich mir im nächsten Jahr aber auch einen Apfel klauen, oder?“ Rolf Echelmeyer lachte: „Ja, das können Sie.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7081124?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F186%2F
Münsters Schnäuzer auf Platz eins
Erst am Monatsende wird rasiert. Die Männer von „Münster‘s Finest“ lassen sich für die „Movember“-Bewegung einen Schnäuzer wachsen, um auf die Männergesundheit aufmerksam zu machen. Im nationalen Ranking bei den Spendengeldern belegen sie Rang eins.
Nachrichten-Ticker