Etno-Kabarett am Samstag
Bullemänner vertreiben das Muffensausen

Burgsteinfurt -

In ihrem neuesten Bühnenprogramm pflügen die beiden Komiker Augustin Upmann und Heinz Weißenberg aus Westfalen und ihre ukrainische „Tastenfachkraft“ Svetlana Svoroba nur so durchs Leben: Abwechslungsreich, mit schnellen Rollenwechseln und musikalischen Intermezzi, poetisch, politisch, schräg, beknackt oder einfach nur zum schlapp-lachen. Am Samstag gastieren sie im Martin-Luther-Haus

Montag, 25.11.2019, 15:38 Uhr
Die Bullemänner sind Augustin Upmann und Heinz Weißenberg mit ihrer „Tastenfachkraft“ Svetlana Svoroba. Am Samstag gastieren sie mit ihrem Programm „Muffensausen“ im Martin-Luther-Haus.
Die Bullemänner sind Augustin Upmann und Heinz Weißenberg mit ihrer „Tastenfachkraft“ Svetlana Svoroba. Am Samstag gastieren sie mit ihrem Programm „Muffensausen“ im Martin-Luther-Haus. Foto: Inka Vogel

Glaubt man, was man liest und hört, haben die Menschen im Moment nichts zu lachen: Es wabert eine undefinierbare Ängstlichkeit, ein allgemeines Unwohlsein, so eine generelle Unpässlichkeit, ein mentales Magendrücken durchs Land – überall angefressene Gesichter, als hätte der Buchbaumzünsler seine Speisekarte geändert. Die Situation ist ein gefundenes Fressen für die „Bullemänner“. In ihrem Programm geben sie contra, live zu sehen am Samstag (30. November) um 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr) im Martin-Luther-Haus, Wettringer Straße 10.

Wenn es um Ängste geht, wissen die Protagonisten des Ethno-Kabaretts Gegenmittel. Angst vor Ärztemangel? Da hilft ihr Quereinsteigerprogramm für Landärzte – als Qualifikation reicht eine abgeschlossene Metzgerlehre. Angst vor Heimatverlust? Wählen Sie aus: Heimat ist a) da, wo meine Rechnungen ankommen; b) Teures Vaterland; c) allein erziehendes Mutterland; d) da, wo ich Netz habe; e) wo man sich aufhängt.

In ihrem neuesten Bühnenprogramm pflügen die beiden Komiker Augustin Upmann und Heinz Weißenberg aus Westfalen und ihre ukrainische „Tastenfachkraft“ Svetlana Svoroba nur so durchs Leben: Abwechslungsreich, mit schnellen Rollenwechseln und musikalischen Intermezzi, poetisch, politisch, schräg, beknackt oder einfach nur zum schlapp-lachen.

Sex, Hunde oder Superreiche, die Tücken bei der Digitalisierung der Freiwilligen Feuerwehr oder das aktuelle Theater auf der politischen Bühne, die Gender-Debatte oder der Besuch von Außerirdischen – die Bullemänner nehmen alles auf die Hörner. Wer aus einem Landstrich kommt, der von Geologen als „Geländedepression“ bezeichnet wird, den kann nichts mehr schocken.

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Karten gibt es im Vorverkauf für 22 Euro, an der Abendkasse für 27 Euro.

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