Rentenberater Heinz Floer
Sein Expertenrat ist gefragt

Steinfurt -

Expertenrat ist in einer immer komplizierter werdenden Welt gefragter denn je – zumal, wenn er auch noch unabhängig von Interessen Dritter, auf Basis langjähriger Erfahrung und fern jeder monetären Motivation heraus erfolgt. Genau diese Eigenschaften treffen auf die Tätigkeit von Heinz Floer zu. Der 77-jährige Burgsteinfurter ist Rentenberater.

Dienstag, 26.11.2019, 18:00 Uhr
Heinz Floer an seinem Schreibtisch in Burgsteinfurt: Der Rentenfachmann bietet zudem regelmäßig Außensprechstunden in den Rathäusern Laer und Nordwalde sowie im St. Gertrudishaus in Horstmar an.
Heinz Floer an seinem Schreibtisch in Burgsteinfurt: Der Rentenfachmann bietet zudem regelmäßig Außensprechstunden in den Rathäusern Laer und Nordwalde sowie im St. Gertrudishaus in Horstmar an. Foto: rs

Expertenrat ist in einer immer komplizierter werdenden Welt gefragter denn je – zumal, wenn er auch noch unabhängig von Interessen Dritter, auf Basis langjähriger Erfahrung und fern jeder monetären Motivation heraus erfolgt. Genau diese Eigenschaften treffen auf die Tätigkeit von Heinz Floer zu. Der 77-jährige Burgsteinfurter ist Rentenberater. Offiziell lautet der Titel „Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung Bund “. Der Vorstand der obersten Hüterin der Rentenkasse hat ihn bereits 1998 in dieses Ehrenamt berufen. Seitdem gab es stets eine Wiederwahl für jeweils sechs Jahre, die aktuelle Amtsperiode läuft noch bis Ende 2023.

„Offensichtlich weiß man in Berlin meine Arbeit zu schätzen“, freut sich Floer über das Vertrauen, dass ihn bei diesem wichtigen Thema, das für jeden Bürger irgendwann akuter wird, entgegengebracht wird. Auf sein Fachwissen bauen auch seine Klienten. Regelmäßig bietet Floer bis heute Sprechstunden in den Rathäusern in Laer und Nordwalde sowie im St. Gertrudishaus in Horstmar an. Viele Ratsuchende suchen ihn zudem in seinem Haus in Burgsteinfurt auf. Zum Beispiel, wenn sie Hilfe bei der Antragstellung benötigen oder über ihren aktuellen Rentenanspruch aufgeklärt werden möchten. Viele Fragen drehen sich auch um die Rente mit 63 oder – ganz aktuell – die Reform der Mütterrente. Die sichert vielen Frauen neben der Regelalters- oder Hinterbliebenenrente eine zusätzlich eigene Alterseinkunft.

Dies sei, so moniert Floer, indes viel zu wenig bekannt. In den Genuss der zum 1. Januar dieses Jahres eingeführten „Mütterrente II“ kommen Frauen, die das 65. Lebensjahr erreicht und mindestens zwei Kinder groß gezogen haben, berichtete der Rentenfachmann. Ihnen werden zweieinhalb statt bislang zwei Jahre als Kindererziehungszeit angerechnet. Multipliziert mit dem von der Bundesregierung festgelegten Pauschalbetrag ergibt sich ein Rentenaufschlag von monatlich rund 150 Euro, vorbehaltlich fällig werdender Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung. „Das ist für viele Rentenbezieher schon ein spürbarer Aufschlag“, sagt Heinz Floer, der bei der Antragstellung gerne hilft. Allein in Steinfurt habe er drei Mütterrenten erfolgreich vermitteln können, berichtet er. Er schätzt, dass es allein in der Kreisstadt noch Dutzende weiterer Kandidatinnen gibt.

Dem Burgsteinfurter ist es wichtig zu betonen, dass er unentgeltlich arbeitet. Die Rentenversicherung zahle ihm lediglich eine Aufwandsentschädigung. Für die Ratsuchenden sind die Beratungsdienste kostenlos. Und sie können darauf vertrauen, dass der in Insiderkreisen als „Paragrafen-Fuchs“ bekannte Burgsteinfurter ihnen keine Antwort schuldig bleibt – egal, ob es sich nun um Rentenbescheide, Rentenverläufe, individuelle Versicherungskonten, Witwenrente, Rentensplitting oder Flexi-Rente geht. Um auf dem neuesten Stand zu bleiben, nimmt der 77-Jährige regelmäßig an Fachtagungen der Deutschen Rentenversicherung Westfalen in Münster teil. Und auf seinem Schreibtisch im heimischen Burgsteinfurt sind die neuesten Kommentare zum Sozialgesetzbuch zu finden.

Sein Beraterjob ist ihm wichtig und gibt ihm viel. „Die Vielfalt der Anfragen und der Kontakt zu den Menschen machen meine Arbeit abwechslungsreich und interessant“, sagt er.

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