Büro wurde gerade erst beauftragt
Konzept für Innenstädte lässt auf sich warten

Steinfurt -

Dem ursprünglichen Zeitplan hechelt die Verwaltung hoffnungslos hinterher: Ursprünglich sollte das Strategiepapier zur Innenstadtentwicklung – genannt ISEK (Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) – in diesem Jahr fertiggestellt werden, um direkt danach Städtebaufördermittel vom Land abgreifen zu können. Tatsächlich ist erst gerade ein Büro gefunden worden, dass dieses Konzept entwickeln soll.

Mittwoch, 04.12.2019, 20:00 Uhr
In welche Richtung sollen sich die beiden Innenstädte Borghorst und Burgsteinfurt (Foto) entwickeln? Antworten soll ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept liefern.
In welche Richtung sollen sich die beiden Innenstädte Borghorst und Burgsteinfurt (Foto) entwickeln? Antworten soll ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept liefern. Foto: Bernhard Fischer

Somit ist das ISEK frühestens im Herbst kommenden Jahres so weit, dass es als Grundlage für Förderantrage an das Land dienen kann. Und selbst diesen Zeitplan bezeichnete Stefan Albers als Fachdienstleiter Stadtplanung und Bauordnung am Dienstag im Planungsausschuss als sehr ambitioniert: „Das ist ein strammer Zeitplan.“ Frühestens 2021 kann die Stadt dann mit Zuschüssen für die Innenstadtgestaltung aus Düsseldorf rechnen.

Zur weiteren Finanzierung des Konzepts hat der Planungsausschuss am Dienstag im Rahmen der Haushaltsplanberatungen 30 000 Euro locker gemacht. Mit diesem Geld sollen Zusatzleistungen des beauftragten Büros bezahlt werden.

Das ISEK soll Ziele und Maßnahmen aufführen, mit denen die Innenstädte von Burgsteinfurt und Borghorst aufgewertet können. Nur mit so einem Konzept kann Steinfurt in das Städtebauförderprogramm des Landes aufgenommen werden. Von 2017 bis 2021 standen insgesamt 325 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Papier ist dreistufig aufgebaut. Am Anfang steht eine Stärken-Schwächen-Analyse, die alle Bereiche umfasst, die für eine Innenstadt wichtig sind: Städtebau, Handel und Verkehr. In einem zweiten Schritt sollen Ziele und Handlungsfelder für die Zentrenentwicklung definiert werden. Zum Schluss werden diese Maßnahmen auf eine Prioritätenliste gestellt.

Mit den für 2020 bewilligten 30 000 Euro sollen unter anderem Online- und Postkartenbefragungen sowie tiefergehende Analysen finanziert werden.

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