Eichenprozessionsspinner mit Bioziden bekämpfen
„Problematik nimmt zu“

Steinfurt -

Wurde die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners bislang aus dem laufenden Geschäft der Verwaltung bezahlt, wird für das kommende Jahr ein eigener Posten im Haushalt in Höhe von 30 000 Euro eingerichtet.

Mittwoch, 11.12.2019, 15:52 Uhr
Um den Eichenprozessionsspinner wirkungsvoll zu bekämpfen, stehen im kommenden Jahr 30 000 Euro zur Verfügung.
Um den Eichenprozessionsspinner wirkungsvoll zu bekämpfen, stehen im kommenden Jahr 30 000 Euro zur Verfügung. Foto: dpa

„Die Problematik nimmt zu“, erläuterte Baubetriebshofleiterin Kerstin Timmers jetzt den Mitgliedern des Bauausschusses. Darum fasst die Verwaltung erstmalig die Bekämpfung mit einem Biozid ins Auge, bevor sich die Raupen entwickeln können. „Dafür müssten wir dann aber eine externe Firma beauftragen“, betont die Fachdienstleiterin. Im vergangenen Jahr waren vier Mitarbeiter des Bauhofes ständig damit beschäftigt, die Raupen samt Gespinste von den Bäumen zu saugen und im Anschluss fachgerecht zu entsorgen. Dafür war ein spezieller Staubsauger angeschafft worden.

Parallel will die Verwaltung auf biologische Bekämpfungsmethoden setzen und hat schon 60 Meisenkästen bestellt – in der Hoffnung, dass der Vogel-Nachwuchs mit möglichst vielen Eichenprozessionsspinnern gefüttert wird.

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