Fachhochschule lädt zu Vorträgen ein
Ethik für Ingenieure

Steinfurt -

Maschinelles Lernen, alternative Energiequellen oder neue Formen der Mobilität – technische Innovationen sind allgegenwärtig und verbreiten sich immer schneller. Doch welche erwünschten und unerwünschten Auswirkungen haben diese Technologien und Erfindungen auf die Gesellschaft? Wie sind sie aus ethischer Sicht zu beurteilen, und welche Verantwortung tragen Ingenieure dabei? Mit diesen Fragen setzen sich Masterstudierende der Informatik und der Elektrotechnik an der FH Münster im Seminar „Technik und Gesellschaft“ bei Dr. Petra Michel-Fabian, Dozentin für angewandte Ethik, auseinander, teilt die Fachhochschule in einem Pressetext mit.

Montag, 06.01.2020, 13:41 Uhr
Schon heute werden in vielen Arbeitsbereichen Roboter eingesetzt. Doch wie sind solche technischen Neuerungen aus ethischer Sicht zu beurteilen, und welche Verantwortung tragen Ingenieure dabei?
Schon heute werden in vielen Arbeitsbereichen Roboter eingesetzt. Doch wie sind solche technischen Neuerungen aus ethischer Sicht zu beurteilen, und welche Verantwortung tragen Ingenieure dabei?

„Damit die Studierenden im Beruf ihre eigene Verantwortung wahrnehmen können, sollten sie vorher das Wahrnehmen, Bewerten sowie Beurteilen ethischer Aspekte eingeübt haben“, erklärt Michel-Fabian zum Hintergrund des Seminars. Ihre Projektergebnisse präsentieren die Studierenden im Januar in drei öffentlichen Veranstaltungen beim Kolloquium des Fachbereichs. Am Mittwoch (8. Januar) widmet sich eine Gruppe dem Thema „Technischer Totalitarismus – Ausgrenzung durch Technik“. Eine weitere Gruppe hinterfragt, ob wir uns mit künstlicher Intelligenz selbst abschaffen. Im dritten Vortrag beleuchten die Studierenden die Vor- und Nachteile von Windkraft.

Am 15. Januar wird die Reihe fortgeführt, ebenfalls stellen drei Arbeitsgruppen ihre Themen zur Diskussion. Zunächst geht es um die Risiken von Videoüberwachung. Im zweiten Vortrag fragen Studierende: „Bundestrojaner – gesetzlich verschuldet, ethisch geduldet?“ Die dritte Gruppe reflektiert über „Social Media und die Filterblasen“.

Abschließend am 22. Januar präsentieren drei weitere Gruppen ihre Ergebnisse. Dabei hinterfragen die Studierenden Elektromobilität als saubere Lösung der Umweltproblematik. Außerdem referiert eine Gruppe über Onlinespiele wie CoinMaster und hinterfragt das „Glücksspiel ab 0 Jahren“. Die letzte Gruppe geht der Frage „Wie neutral ist künstliche Intelligenz?“ nach.

Die öffentlichen Veranstaltungen beginnen jeweils um 17.15 Uhr in Raum D144 auf dem Steinfurter Campus der FH Münster, Stegerwaldstraße 39. Nach den einzelnen Vorträgen besteht jeweils die Möglichkeit zur Diskussion. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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