Bernard Krone im Arnoldinum
Mit dem Chef auf Augenhöhe

Burgsteinfurt -

Es ist eine Win-Win-Aktion für alle Beteiligten – Schüler, Firmenchef, Organisator und die Schule selbst: Bernard Krone, Firmenchef des gleichnamigen Landmaschinen- und Nutzfahrzeugeherstellers aus dem emsländischen Spelle, war am Montag zu Gast im Arnoldinum.

Dienstag, 14.01.2020, 19:00 Uhr
Bernard Krone, Chef von 2000 Mitarbeitern, nahm sich am Montag anderthalb Stunden Zeit für die Beantwortung von Fragen der Arnoldiner. Die zeigten sich gut vorbereitet und diskutierten rege.
Bernard Krone, Chef von 2000 Mitarbeitern, nahm sich am Montag anderthalb Stunden Zeit für die Beantwortung von Fragen der Arnoldiner. Die zeigten sich gut vorbereitet und diskutierten rege. Foto: Schippers

Es ist eine Win-Win-Aktion für alle Beteiligten – Schüler, Firmenchef, Organisator und die Schule selbst: Bernard Krone , Firmenchef des gleichnamigen Landmaschinen- und Nutzfahrzeugeherstellers aus dem emsländischen Spelle, war am Montag zu Gast im Arnoldinum. Möglich geworden war das im Rahmen der Initiative „Chef zu gewinnen“ des Handelsblatts . Der Sozialwissenschaftskurs der Jahrgangsstufe 11 unter Leitung von Andrea Heming hatte sich um den Unternehmerbesuch beworben und konnte die Jury des Wirtschaftsmagazins sowie Bernard Krone mit ihrer Eingabe überzeugen.

Krone nutzte die Gelegenheit, nicht nur seinen eigenen Werdegang und den der Krone-Gruppe vorzustellen, sondern auch aus dem Alltag eines gewachsenen Familienunternehmens zu berichten. Natürlich schielte er dabei auch auf potenzielle Bewerber für einen Ausbildungsplatz beim Agrar-Branchenriesen – schließlich ist Steinfurt nicht weit entfernt vom Hauptsitz in Spelle.

Die Elfklässler selbst, es waren alle drei Sozialwissenschaftskurse anwesend, zeigten sich gut vorbereitet. Sie löcherten den Firmenchef mit Fragen zu seiner Person und zum Unternehmen und dessen künftige Ausrichtung. Auch schwierige Themen kamen auf den Tisch, wie beispielsweise mögliche Folgen des Klimawandels, die Zukunft des Lastkraftwagens als Transportmittel oder ethische Fragen nach „vertical gardening“ und „in-vitro-Fleisch“.

Bernard Krone äußerte sich offen kritisch über E-Mobilität, die seiner Ansicht nach keine ideale und auch keine umweltfreundliche Lösung darstelle. Mehrfach betonte er die Bedeutung der Landwirte und der Landwirtschaft nicht nur für die Ernährung, sondern für die Gesellschaft insgesamt.

Insgesamt rund anderthalb Stunden nahm der Firmenchef sich Zeit, ehe er sich wieder Richtung Emsland aufmachte. Nicht indes ohne eine Einladung auszusprechen, das dortige Hauptwerk zu besichtigen – und gerne weitere Fragen zu stellen und vielleicht sogar ein Praktikum in den Stiel zu stoßen. Krone: „Die vermitteln wir immer gerne“.

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