Strenge Sicherheitsvorkehrungen
Hochzeiten vertagen

Steinfurt -

Beerdigungen dürfen nur noch mit wenigen Gästen stattfinden. Das gleiche gilt für Hochzeiten, die aber auch verschoben werden können. Kirchengemeinden und die Stadtverwaltung haben dafür jetzt Rahmenbedingungen vorgestellt.

Montag, 16.03.2020, 17:10 Uhr aktualisiert: 17.03.2020, 17:22 Uhr
42 Hochzeitspaare wollen im April und Mai im Steinfurter Rathaus den Bund fürs Leben schließen. Trauungen sind zwar möglich, allerdings dürfen nicht mehr als fünf Personen im Raum sein.
42 Hochzeitspaare wollen im April und Mai im Steinfurter Rathaus den Bund fürs Leben schließen. Trauungen sind zwar möglich, allerdings dürfen nicht mehr als fünf Personen im Raum sein.

17 Trauungen im April und 25 im Mai – der Frühling ist die Hochzeit für Hochzeiten. Im Rathaus sind die Kollegen von Fachdienstleiterin Susanne Laumann gerade damit beschäftigt, die Paare der Reihe nach anzurufen und mit ihnen eine Termin-Verlegung zu erörtern.

Denn: Trauungen werden von den Standesbeamten zwar weiterhin durchgeführt. Allerdings: „Mit maximal fünf Leuten in einem Raum“, erläuterte Susanne Laumann die Situation. Sektempfänge, Gratulationscouren und andere Menschenansammlungen können die Rathausmitarbeiter weder innen noch draußen vor der Tür zulassen.

„Allerkleinster Kreis“

Beerdigungen können naturgemäß nicht aufgeschoben werden. In der Evangelischen Kirchengemeinde Burgsteinfurt finden sie „in allerkleinstem Kreise statt“, wie Pfarrer Guido Meyer-Wirsching auf Anfrage erklärte. Ähnlich verfahren die Kollegen in der katholischen Pfarrgemeinde St. Nikomedes. Beerdigungen finden nach Mitteilung des Kreisdekanates nur mit maximal 20 Trauergästen statt, in der Kirche müssen Sicherheitsabstände eingehalten werden. Taufen und Hochzeiten werden nach Möglichkeit verschoben.

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