Supermärkte beruhigen
Kein Anlass für Hamsterkäufe

Borghorst -

Die Lieferketten für Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs sind trotz der Corona-Krise nicht gestört. Es lohnt sich also nicht, Lebensmittel oder Toilettenpapier in den eigenen vier Wänden zu bunkern, erklärt eine Pressesprecherin der Firma Stroetmann, die auch weiß, warum die Infektionsgefahr in Geschäften nicht übermäßig hoch sein soll.

Montag, 16.03.2020, 17:28 Uhr aktualisiert: 17.03.2020, 17:22 Uhr

„Anlass für Hamsterkäufe gibt es nicht“, versichert Julia Prause von der Unternehmenskommunikation der Firma L. Stroetmann , die auch den Edeka am BWS-Center betreibt. „Die Lieferketten sind gesichert, wir bekommen ständig Ware aus allen Bereichen nach.“

50 Päckchen Mehl

Dass es in Zeiten des Coronavirus dennoch zu leeren Regalen komme, liege an der Verunsicherung der Kunden, erklärt Prause. Angst, etwas nicht zu bekommen, müsse niemand haben. Beschränkungen beim Einkauf werde es künftig aber nicht geben, betont die Sprecherin des Unternehmens. „Damit würden wir eine Panik bei den Bürgern schüren, die nicht notwendig ist“, sagt Prause. Wenn also jemand meine, er benötige 50 Päckchen Mehl oder Nudeln, dann dürfe er sie auch kaufen. Denn auch Mehl werde ebenso wie Nudeln immer wieder zuverlässig nachgeliefert.

Schutzmaßnahmen

Vorbeugende zusätzliche Schutzmaßnahmen bezüglich einer Verbreitung des Virus‘ innerhalb des Ladenlokals sind nicht geplant. Kunden dürfen weiterhin die Waren in die Hand nehmen und sie gegebenenfalls auch zurück in das Regal legen. „Es gibt nach unseren Informationen keinen bestätigten Fall, bei dem das Virus über Lebensmittel übertragen wurde“, erklärt Prause. Im Übrigen sollten sich Kunden auch zu ihrem eigenen Schutz an die bekannten Hygienemaßnahmen halten, zu denen auch das Husten und Niesen in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch gehört.

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