Stadtwerke registrieren höheren Wasserverbrauch und sehen sich für die Krise gut gerüstet
„Wir lassen niemanden hängen“

Steinfurt -

Dass viele Steinfurter seit Tagen in den eigenen vier Wänden ihrem Broterwerb nachgehen und nicht nach Münster oder Rheine pendeln, macht sich mittlerweile im Wasserwerk Ahlintel bemerkbar. Die Pumpen müssen mehr als üblich von dem kostbaren Nass ans Tageslicht befördern. „Der Verbrauch ist in Steinfurt nicht signifikant höher, aber er ist gestiegen“, stellt Stadtwerke-Geschäftsführer Rolf Echelmeyer fest, ohne konkrete Zahlen nennen zu können. „Am häufigeren Händewaschen kann es nicht liegen“, ist er überzeugt. „Wenn die Bürger am Tag aber zum Beispiel fünfmal die Toilettenspülung betätigen, während sie das sonst dreimal auf ihrer Arbeitsstelle machen, dann merken wir das“, so der Stadtwerke-Chef. Von Axel Roll
Donnerstag, 26.03.2020, 17:20 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 26.03.2020, 17:20 Uhr
Die Pumpen im Wasserwerk Ahlintel müssen geringfügig mehr arbeiten. Eine Folge der vielen Homeoffices, ist Stadtwerke-Chef Rolf Echelmeyer überzeugt.
Die Pumpen im Wasserwerk Ahlintel müssen geringfügig mehr arbeiten. Eine Folge der vielen Homeoffices, ist Stadtwerke-Chef Rolf Echelmeyer überzeugt. Foto: ar
  Weder dieser Mehrverbrauch noch andere Corona-Kalamitäten bringen das örtliche Versorgungsunternehmen in Schwierigkeiten. „Uns läuft so schnell nichts ins Rad“, sieht Echelmeyer die Stadtwerke gut aufgestellt. Für die Aufrechterhaltung des Betriebs gibt es Notfallpläne, die jetzt nur aus der Schublade gezogen werden mussten.
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