Corona-Krise: Hauptausschuss sagt nein zur befristeten Aufstockung
Keine weiteren Ordnungskräfte

Steinfurt -

Einen zusätzlichen Architekten für die Bewältigung der kommenden Hochbauprojekte ja, zwei weitere Stellen für den Fachdienst Ordnung zur Bewältigung der Corona-Krise nein. Die Politik mochte den Forderungen der Verwaltung nach personeller Verstärkung in der Sitzung des Hauptausschusses nur in Teilen folgen. Da die Corona-Krise – hoffentlich – zeitlich begrenzt ist, wollte die Mehrheit des Ausschusses zwei zusätzlichen unbefristeten Stellen für den Fachdienst Ordnung nicht zustimmen.

Montag, 04.05.2020, 14:48 Uhr aktualisiert: 05.05.2020, 17:50 Uhr
Die augenblicklichen Kontrollen in der Stadt, hier ist Fachdienstmitarbeiterin Vera Schubert in den Burgsteinfurter Geschäften unterwegs, um die Maskenpflicht
Die augenblicklichen Kontrollen in der Stadt, hier ist Fachdienstmitarbeiterin Vera Schubert in den Burgsteinfurter Geschäften unterwegs, um die Maskenpflicht Foto: Axel Roll

Einen zusätzlichen Architekten für die Bewältigung der kommenden Hochbauprojekte ja, zwei weitere Stellen für den Fachdienst Ordnung zur Bewältigung der Corona-Krise nein. Die Politik mochte den Forderungen der Verwaltung nach personeller Verstärkung nur in Teilen folgen.

So war es für die Mehrheit des Hauptausschusses, der am Donnerstag quasi in Vertretung für den Rat getagt hatte, nachvollziehbar, dass der Bau der neuen Rettungswache und die anstehenden Erweiterungen der Schulgebäude mit der aktuellen Hochbau-Mannschaft nicht zu bewerkstelligen sind. Gerade die Schulen werden noch über Jahre Arbeit machen. Nach der aktuellen Schulentwicklungsplanung platzen fünf von ihnen absehbar aus allen Nähten.

Somit gab es in der Politik über den zusätzlichen Architekten im Hochbau-Fachdienst kaum Diskussionen. Lediglich der fraktionslose Ratsherr Reinhard Froning merkte an, dass für das Jahressalär von 50 000 Euro kein guter Architekt zu bekommen sei.

Da die Corona-Krise – hoffentlich – zeitlich begrenzt ist, wollte die Mehrheit des Ausschusses zwei zusätzlichen unbefristeten Stellen für den Fachdienst Ordnung nicht zustimmen. Hier plädierte die Mehrheit auf „interne Lösungen“, wie es CDU-Fraktionschef Norbert Kerkhoff formulierte. Erster Beigeordneter Michael Schell musste zustimmen: „Der Bedarf ist immens gestiegen. Und mit jeder ­Lockerung steigt er weiter. Darum brauchen wir jetzt Verstärkung, vielleicht aber nur befristet.“

Befristete Stellen auszuschreiben, könne man sich aber gleich schenken, sagte Personalchef Helmut Grönefeld. Darauf würden sich kaum Bewerber melden. Und wenn, seien sie meist schnell wieder verschwunden.

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