UKM Marienhospital ist Darmkrebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft
„Die Arbeit hat sich gelohnt“

Steinfurt -

Ein zertifiziertes Darmkrebszentrum der deutschen Krebsgesellschaft ist das UKM Marienhospital Steinfurt bereits seit Dezember. Jetzt gab es die offizielle Urkunde dafür. Das Zertifikat sei auch eine Auszeichnung für die Mitarbeitenden, ist Darmzentrumsleiter Dr. Reiner Schürmann überzeugt.

Mittwoch, 03.06.2020, 20:10 Uhr aktualisiert: 05.06.2020, 15:40 Uhr
UKM Marienhospital ist Darmkrebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft: „Die Arbeit hat sich gelohnt“

Kurz vor Pfingsten ist nun auch die offizielle Urkunde ins UKM Marienhospital Steinfurt geflattert. Das Krankenhaus ist seit Dezember Zertifiziertes Darmkrebszentrum der deutschen Krebsgesellschaft. TÜV-zertifiziert ist es bereits seit einem halben Jahr.

Chefarzt der Klinik Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiter des Darmzentrums, Dr. Reiner Schürmann , freut sich sehr über die Auszeichnungen. „Die Arbeit hat sich gelohnt.“ Und davon habe es in den vergangenen Monaten mehr als genug gegeben, betont Schürmann. „Ich möchte an dieser Stelle allen beteiligten Personen und besonders dem Team unseres Qualitätsmanagements danken. Von hier aus ist der Zertifizierungsprozess organisiert und begleitet worden und es wurden immer wieder neue Unterlagen für den Auditbericht eingereicht.“

Wodurch zeichnet sich das Darmkrebszentrum am MHS denn aus? Schürmann: „Unsere Abteilung zeichnet sich durch eine sehr geringe Komplikationsrate aus – dank unserer schonenden OP-Methoden können die Patienten oft nach wenigen Tagen wieder nach Hause entlassen werden.“ Jeder Patient bekommt einen Patientenordner und auch einen Nachsorgepass an die Hand. „So ist er stets über die nächsten Schritte der Behandlung und die anstehenden Nachsorge-Untersuchungen für die nächsten 60 Monate informiert“, betont der Viszeralchirurg.

Darmzentrum arbeitet mit Partnern zusammen

Diese Transparenz für die Patienten und die guten Operationsergebnisse werden auch im Audit-Bericht lobend erwähnt. Dort heißt es außerdem: „Es gibt ein ausgezeichnetes Engagement von Seiten der Leitung, der Zentrumskoordination, der Pflege und Fachpflege“ und eine „gelebte Interdisziplinarität mit hohem Engagement aller Beteiligten“. Denn das Darmzentrum arbeitet unter anderem zusammen mit den hauseigenen Ernährungsberaterinnen, dem Wundmanager, der Stomaberaterin als Expertin für den Umgang mit einem künstlichen Darmausgang und einer Psychologin. Kooperationspartner sind darüber hinaus die Pathologie des UKM, die Praxis für Strahlentherapie und die Gemeinschaftspraxis für Onkologie in Rheine.

Für Dr. Reiner Schürmann sind die Zertifikate auch eine Auszeichnung für alle beteiligten Mitarbeitenden, die die Patienten tagtäglich versorgen und die Termine koordinieren. „Wir sorgen gemeinsam dafür, dass sich unsere Patientinnen und Patienten trotz der oft bedrückenden Diagnose bei uns gut aufgehoben fühlen. Dass wir mit dem Zertifikat nun auch noch die ausdrückliche Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft haben, ist doch eine tolle Sache. Ohne unsere engagierten Mitarbeitenden hätten wir das nicht geschafft.“

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